Presse

Presseveröffentlichungen
zu meinen Münsterland-Krimis:

10. Dezember 2020: Westfälische Nachrichten Gronau-Epe

11. November 2020 / Münsterländische Volkszeitung Rheine/Emsdettener Volkszeitung

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1. November 2020 / Emsdettener Volkszeitung

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September 2020 / leben!

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03.09.2020 / MV Rheine

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Oktober 2019/Bockum-Hövel
Westfälischer Anzeiger
Vera Dunkel-Gierse
Spannende Lesung: Krimi-Autorin Helga Streffing auf Schloss Ermelinghof

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April 2019/Münster
Kirche und Schule
Dr. Magdalene Saal
Lesenswert
Tödliche Rollenspiele – Hannah Schmielink ermittelt wieder in der Schule

„Tödliche Rollenspiele“ ist der Titel des neuen Münsterland-Krimis von Autorin Helga Streffing, die Lehrerin für Recht, Politik und Englisch am Bischöf-lichen Berufskolleg Josef-Pieper-Schule in Rheine ist und dort auch lange Jahre als Schulseelsorgerin tätig war. Schulpsychologin Hannah Schmielink gerät in spannende Verwicklungen an einem Berufskolleg. Eine Schülerin ist auf einer Klassenfahrt von einem Segelschiff verschwunden, und unversehens hat Hannah mit Mobbing, Cliquen-Gehabe und Eifer-süchteleien zu tun. Mit gewohnt feiner Beobach-tungsgabe charakterisiert Autorin Helga Streffing die handelnden Personen, allen voran die Schüler/innen, von denen der Klassenlehrer behauptet, sie seien eine „nette, harmlose Truppe“. Doch warum reden die Mitschüler der vermissten Maybritt nicht mit Hannah Schmielink? Einige von ihnen scheinen ein schreckliches Geheimnis zu hüten. Und die Lehrer/innen interessiert im Moment anscheinend nur eins: Wer wird den freien Posten des Schulleiters übernehmen? Nur Franziska, die Freundin der verschwundenen Schülerin, will die Wahr-heit wissen – um jeden Preis – und löst eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen aus.

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23. Februar 2019/Neuenkirchen
Münsterländische Volkszeitung
Nina Oley
Geheimnisse am Berufskolleg

(no) NEUENKIRCHEN. „Ich denke mal, bei den meisten wird ein Bild aufgekommen sein – oder der Geruch“, mutmaßte Helga Streffing, nachdem sie die erste Szene aus ihrem Kriminalroman „Tödliche Rollenspiele“ vorgelesen und die Zuhörer damit mitten an einen Tatort entführt hatte. Die hochgestellten Stühle im Klassenraum, der metallische Geruch, wie „wenn der Sohn wieder Nasenblut gehabt hat“; gleich mit dem Einstieg in den Abend hatte Streffing ihre etwa 35 Zuhörer in ihren Bann gezogen. Die in Rheine lebende und arbeitende Autorin, Lehrerin und Schulseelsorgerin war am Donnerstag der Einladung der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) St. Michael – St. Josef gefolgt und präsentierte ihr neuestes Werk im Rahmen einer Lesung im St. Arnolder Pfarrheim. „Der Anklang scheint ja groß zu sein“, freute sich Katrin Attermeyer, die die Lesung initiiert hatte. Dabei mischten sich im Publikum Fans der Schriftstellerin mit Zuhörern, die noch keinen der mittlerweile sechs Münsterlandkrimis von Streffing gelesen hatten. Deswegen stellte die Autorin die Reihe um das ermittelnde Duo, die Psychologin Hannah Schmielink und den Kriminalkommissar Jan Heidmann zunächst einmal kurz vor. „Die Geschichte der beiden Hauptfiguren zieht sich durch die Bücher“, und wird dabei in jedem Band mit einem neuen, spannenden Kriminalfall verwoben. Während sich Hannah und Jan im Laufe der Reihe kennen und lieben lernen, lösen sie Rätsel rund um Mord und Totschlag, Kindesmissbrauch und Verschwinden und geraten dabei oft selber in brenzlige Situationen, wie zum Beispiel im fünften Teil der Serie, in der sich ein „monströser Sturm“ über dem Münsterland festsetzt. „Hannah sitzt in der Falle – aber wenn sie da nicht herausgekommen wäre, gäbe es den sechsten Teil nicht“, schmunzelte Streffing und leitete damit zur Lesung über. In einem dicken Ohrensessel sitzend las sie ausgewählte Stellen aus Hannah und Jans sechstem Fall vor. Dieser spielt am fiktiven Berufskolleg Dorenkamp in Rheine und wartet mit allerlei Ungereimtheiten auf. Nicht nur, dass die Reinigungskraft am Abend das eingangs beschriebene Klassenzimmer vorfindet. Auf dem Segeltörn einer Klasse ist außerdem eine Schülerin verschwunden. Die Klasse schweigt, der Klassenlehrer spricht von einer „pflegeleichten Truppe“, die beste Freundin des Opfers hat ihre ganz eigene Perspektive auf die Geschehnisse. Nach und nach tastet die Psychologin sich an die dunklen Geheimnisse der Schülerinnen und Schüler heran und ist dabei natürlich „wie es immer so ist ein bisschen schneller als ihr Ehemann.“ Ob oder wie sie den Fall dabei wieder einmal aufklären kann, verriet Streffing ihren Zuhörern aber natürlich noch nicht. Nach einer Reihe aufregender Szenen und Entwicklungen, garniert mit vielen liebevollen Beschreibungen bekannter Orte, beendete sie die Lesung und ließ das Publikum rätselratend zurück – wer das Geheimnis um Maybritts Verschwinden nun also lüften und seine oder ihre Theorie überprüfen möchte, muss „Tödliche Rollenspiele“ wohl nun selber lesen.

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25.1. 2019/Ibbenbüren
Ibbenbürener Volkszeitung
Brigitte Striehn

Zu einer spannenden Krimilesung hatte Dagmar Schnittker die Autorin Helga Streffing (v.l.) in die Stadtbücherei Ibbenbüren eingeladen.
Foto: Brigitte Striehn
„… Ein Hinweis auf die bisherigen Romane, dann begann die Lesung sofort mit den ersten Buchseiten. Was einer Putzfrau beim Öffnen der Tür eines Klassenzimmers den Atem stocken ließ, wurde hier nur angedeutet. Geübte Krimileser kennen jedoch diesen metallischen Geruch, der ihr entgegenschlug und ahnten, dass am Berufskolleg in Rheine etwas Schreckliches passiert sein musste.

Die von der Autorin perfekt ausgewählten Szenen brachen jeweils genau an der Stelle ab, wo die Zuhörer gern gewusst hätten, wie es weiterging. So blieb die Spannung erhalten, und niemand erfuhr zu früh, was sich während einer Klassenfahrt auf einem Segelschiff abgespielt haben könnte. Auf jeden Fall bekam Schulpsychologin Hannah Schmielink reichlich Arbeit. Sie hatte schon in den vorangegangenen Romanen der Polizei manch hilfreichen Hinweis gegeben …“

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16.1. 2019 / Ibbenbüren
Wirin in Ibbenbüren
Brigitte Striehn

Helga Streffing wird in der Stadtbibliothek aus ihrem sechsten Kriminalroman lesen. Foto: Verlag
XXXXXXXXXXXXXXXXXX
Ibbenbüren. „Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben“, hatte Helga Streffing kürzlich in einem Interview verraten.

Wie gut es ihr in „Tödliche Rollenspiele“ gelungen ist, einen spannenden Fall mit glaubwürdigen Figuren zu verknüpfen, erfahren die Besucher am 24. Januar (Donnerstag) bei einer Lesung in der Stadtbücherei. In ihrem sechsten Kriminalroman um die Schulpsychologin Hannah Schmielink hat die Autorin den Handlungsort in ihre Heimatstadt Rheine verlegt. Sie schildert den Albtraum eines jedes Lehrers, der mit seinen Schülern auf Klassenfahrt geht: Ein Mädchen verschwindet auf der Segeltour von dem Schiff und wird später tot aufgefunden. Die Ursachenforschung gestaltet sich schwierig, denn sowohl Mitschüler als auch Lehrer schweigen beharrlich. Hüten sie ein schreckliches Geheimnis?Erst als ein weiterer Toter gefunden wird, reißen erste Mauern ein. Für Hannah Schmielink ist es fast zu spät; sie gerät bei der Recherche in tödliche Gefahr. Ist der Täter an der Schule zu finden, und was plant er als nächstes? Helga Streffings Romane erfreuen sich auch außerhalb des Münsterlandes wachsender Beliebtheit. Sie ist in Rheine aufgewachsen und unterrichtet an einem Berufskolleg in der Emsstadt. Parallelen zwischen ihr selbst und der Romanfigur verhehlt sie nicht, einige Aspekte ihrer beruflichen Tätigkeit im Schuldienst finden sich in den Romanen wieder.

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05.12.2018 / Münsterland

Münsterländische Volkszeitung/Westfälische Nachrichten/Emsdettener Volkszeitung usw.
Beate Schräder

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25.10.2018/Münster
Kirche + Leben
Markus Nolte

„Tödliche Rollenspiele“ führt Hannah Schmielink nach Rheine

Erfolgs-Autorin Helga Streffing und ihr sechster Münsterland-Krimi

„Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine. Foto: Markus Nolte“ src=“https://www.kirche-und-leben.de/fileadmin/redaktion/bild/2018/10/Streffing1130.jpg“ alt=“Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine. Foto: Markus Nolte“ width=“1130″ height=“635″ />

Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine.Foto: Markus Nolte
Helga Streffings sechster Roman im Dialogverlag ist fertig! Die beliebte Hauptfigur Hannah Schmielink ermittelt in „Tödliche Rollenspiele“ erstmals auch in Rheine – wo auch ihre Erfinderin lebt. Im Interview verrät die Erfolgs-Autorin, warum sie mit Hannah nicht nur die Initialen teilt.Frau Streffing, was hat Sie dazu gebracht, Ihren sechsten Krimi – wie Ihr Erstlingswerk – wieder in der Schule spielen zu lassen?
Bei meinem Erstling „Tod im Kollegium“ standen eindeutig die Lehrer im Mittelpunkt. Ich fand allerdings schon damals, dass auch die Schüler eine Menge „Stoff“ für einen Schul-Krimi bieten. In jeder Klasse passieren Dinge, die man als Lehrer im Normalfall niemals mitbekommt. Besonders interessieren mich die Klassen, zu denen man irgendwie keinen Draht findet, ohne dass es eine Erklärung dafür gibt. Man unterhält sich mit den Kollegen, aber die sind meistens ebenso ratlos.Auch meine Hauptperson, die Schulpsychologin Hannah Schmielink, findet sich in so einer „Eiskammer“ wieder, als sie die Mitschüler der auf einer Klassenfahrt verschwundenen Maybritt nach dem traumatischen Erlebnis unterstützen will. Niemand redet mit ihr, alle starren mit leerem Blick vor sich hin. Erst nach und nach findet sie heraus, warum das so ist.„Tödliche Rollenspiele“ heißt Ihr neuester Krimi, bei dem wie immer Hannah Schmielink ermittelt. Was hat es mit dem Titel auf sich? Worum geht es?Es geht um die Schüler in May­britts Klasse und ihre Rollen als Klassen-Clown, Anführer, Mitläufer und Opfer, aber auch um den Schulleiter, die Sekretärin, die Lehrer, die ebenfalls ihre festen Rollen haben. Was aber passiert, wenn ein Opfer seinen Part nicht mehr spielen will? Welche Auswirkungen hat es, wenn ein Lehrer Grenzen überschreitet, gar „aus der Rolle fällt“? Was geschieht, wenn die Rolle des Schulleiters – wie an vielen Schulen heutzutage üblich – nicht besetzt werden kann? Wie man sich denken kann, geht das alles in einem Krimi nicht gut aus. Last but not least findet tatsächlich ein „Rollenspiel“ im wörtlichen Sinn statt – mit fatalen Folgen. Mehr möchte ich dazu natürlich nicht verraten.
Noch eine Premiere: Endlich spielt einer Ihrer Münsterlandkrimis vor allem in Ihrer Heimatstadt Rheine. Warum hat das so lange gedauert?
Als ich vor genau zehn Jahren meinen Erstling schrieb, habe ich den Ort des Geschehens bewusst im Unklaren gelassen. Ich zweifelte, ob sich irgendwer für den Krimi interessieren würde, hatte lange Zeit nicht mal einen Verlag, der ihn drucken wollte. Auf keinen Fall wollte ich, dass das Buch nur deswegen gelesen wird, weil es in meiner Heimatstadt spielt und spekuliert wird, wer die handelnden Personen wohl im realen Leben sein könnten.

Mittlerweile hat sich aus einem Band eine Reihe entwickelt, die im Münsterland und darüber hi­naus gerne gelesen wird. Die Idee, Rheine endlich einmal als Schauplatz zu nehmen, hat sich über die Jahre bei mir immer mehr verfestigt. Der Leser erlebt aus der Sicht meiner Hauptfigur einige Orte in der Stadt, die ich sehr schätze, die aber nicht so bekannt sind wie der Natur-Zoo oder Kloster Bentlage. Ich finde, Rheine hat es absolut verdient, in den Vordergrund gerückt zu werden.
Im richtigen Leben arbeiten Sie selber als Lehrerin an einem Berufskolleg. Ihr neuer Krimi spielt ebenfalls an einer solchen Schule, und den „Lehrkörper“ beschreiben sie teils als ziemlich eigenwillig. Könnten sich einige Ihrer Kollegen darin erkennen?

In meinem Kollegium gibt es eine Reihe von Hannah-Schmielink-Fans der ersten Stunde, andere lesen meine Krimis nicht. Dass nun ein neuer Schul-Krimi erscheint, wird vollkommen gelassen hingenommen. Ich glaube, jedem ist bewusst, dass ich lediglich gewisse Lehrer-Typen darstelle, die überall vorkommen könnten. Der eine interpretiert seine Rolle gewissenhaft, vielleicht sogar übereifrig, andere lassen gerne mal Fünfe gerade sein. Es gibt die „Schüler-freundlichen“ und diejenigen, die ihren Beruf eher als Job ausüben. Eine verschwundene Schülerin und ein Mord in der Schule wie in „Tödliche Rollenspiele“ führen unweigerlich zu dramatischen Zuspitzungen, die es glücklicherweise in der Realität so gut wie nie gibt.

Ihre Hauptfigur Hannah Schmie­link ist Schulpsychologin, Sie selber waren bis vor kurzem lange Jahre Schulseelsorgerin. Und dann haben Sie beide auch noch dieselben Initialen. Wie viel Helga Streffing steckt in Hannah Schmielink?

Ich kann nicht abstreiten, dass Hannah Schmielink etwas von mir hat. Sonst könnte ich etwa ihre Versuche, Kontakt zu besagter „Eiskammer“-Klasse zu knüpfen, nicht so detailliert beschreiben. 35 Jahre im Schuldienst lassen sich halt nicht leugnen. Wenn ich ein Gespräch mit der besten Freundin der verschwundenen Schülerin schildere, helfen mir die Erfahrungen aus vielen Beratungsgesprächen als Schulseelsorgerin.

Wer mich näher kennt, wird merken, dass Hannah und ich gewisse Eigenschaften gemeinsam haben, aber sie ist nicht identisch mit mir. Immerhin ist sie knapp 20 Jahre jünger, hat weniger Lebenserfahrung und lässt sich immer wieder in entscheidenden Momenten täuschen. Das muss so sein, denn sonst würde dem Krimi ein wichtiges Spannungselement fehlen. Dass wir dieselben Initialen haben, ist mir anfangs gar nicht aufgefallen. Den Namen „Hannah“ fand ich immer schon gut.
Ihr erster Krimi erschien vor sieben Jahren, jetzt kommt ihr sechster Roman heraus. Was bedeutet das Schreiben inzwischen für Sie?

Mit dem Schreiben angefangen habe ich in meinem Sabbatjahr vor zehn Jahren – just for fun. Ich hatte viel Zeit und wollte ausprobieren, ob ich einen „unblutigen“ Krimi schreiben kann, der trotzdem spannend und logisch aufgebaut ist. Einmal angefangen, konnte ich nach der Fertigstellung der Rohversion von „Tod im Kollegium“ irgendwie nicht aufhören und habe gleich mit „Tod im Kloster-Internat“ weitergemacht.

Tja, warum? Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben. Es macht mir immer noch riesigen Spaß, mir Figuren auszudenken, Wendungen in der Handlung, Irrwege, auf die ich die Leser führen will. Die besten Ideen kommen mir dazu frühmorgens zwischen vier und fünf. Merkwürdigerweise gefällt mir auch das Überarbeiten des Textes, das bei anderen Autoren ziemlich verhasst zu sein scheint. Ich liebe es, einzelne Stellen immer weiter zu polieren, bis sie am Ende glatt zu lesen sind.
Andererseits hat mir das Schreiben in den letzten Jahren auch manchmal Druck gemacht.

Die Schule durfte schließlich nicht zu kurz kommen, sodass ich mit den Krimis immer nur in den Ferien oder an öden Winterwochen­enden weiterkam. Denn bei schönem Wetter geht es mir wie Hannah: Ich muss raus in die Natur, Fahrrad fahren, Neues sehen. Aber irgendwann sollte der Krimi schließlich fertig werden.

Sie machen viele Lesungen in Büchereien, Buchhandlungen – und sogar bei Krimi-Dinner-Veranstaltungen. Was glauben Sie: Warum sind die Erlebnisse von Hannah Schmielink im Münsterland so beliebt?

Auf Lesungen komme ich öfter mit Zuhörern ins Gespräch. Manchen gefällt es, Orte im Münsterland wiederzuerkennen. Ich kann das nachvollziehen, denn ich lese selbst gerne Bücher, die in Gegenden spielen, wo ich schon einmal war.

Außerdem finden es viele reizvoll, dass sie mit Hannah und ihrem Mann Jan, Kommissar bei der Kripo Münster, zwei Ermittler mit einem intakten, wenn auch öfter krisengeschüttelten Privatleben erleben, deren gemeinsame Geschichte immer weiter geht. So auch in diesem Band, als Hannah lange Zeit nicht ahnt, was eigentlich mit Jan los ist.
Immer wieder höre ich: „Ihre Bücher sind leicht zu lesen.“ Das freut mich sehr, so soll es sein. Die Leser sollen problemlos „eintauchen“ in die Geschichte, in die emotionalen Verwicklungen der Figuren, alles um sich vergessen und erst am Ende aufatmen, wenn der Täter gefunden ist.

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20.10.2018/Rheine

Münsterländische Volkszeitung

von: Kristina Sehr

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21.9.2018/Heiden

Borkener Zeitung

von: Marie-Theres Gerwert

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7.11.2017/Salzbergen

Lingener Tagespost:

Tödliche Familien“ Lesung mit Krimiautorin Helga Streffing in Salzbergen

Von Anne Bremenkamp

Foto: Anne Bremenkamp
 

 „Tödliche Familien“ heißt der fünfte Münsterlandkrimi aus der Feder der in Rheine lebenden Autorin Helga Streffing, die im Rahmen der Buch- und Spieleausstellung der Bücherei St. Cyriakus am Samstag, 11. November, ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Salzbergen aus ihrem neuesten Buch lesen wird.

Das Auditorium erwartet eine unblutige, aber psychologisch äußerst spannende Krimilesung mit charmantem Münsterländer Lokalkolorit, delikat garniert mit Sekt und Häppchen von den Salzbergener Landfrauen. Im Mittelpunkt steht in bewährter Manier die Schulpsychologin Hannah Schmielink, die in ungewöhnliche Kriminalfälle verwickelt wird und die dank ihres Einfühlungsvermögens der Polizei und damit auch ihrem Mann, einem Kommissar, oft einen entscheidenden Schritt voraus ist.

„Ich bin selbst begeisterte Krimileserin, habe mich aber oft geärgert über unlogische oder grausame Inhalte“, verweist Autorin Helga Streffing, die Lehrerin an einem Berufskolleg ist, auf ihre Motivation für das Schreiben. 2010 ist mit „Tod im Kollegium“ ihr erster Krimi im Dialogverlag des Bistums Münster erschienen, seitdem wächst ihre Fangemeinde stetig.

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23.10.2017/Tecklenburg-Ledde

 

11. November 2020 / Münsterländische Volkszeitung Rheine/Emsdettener Volkszeitung

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1. November 2020 / Emsdettener Volkszeitung

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September 2020 / leben!

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03.09.2020 / MV Rheine

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Oktober 2019/Bockum-Hövel
Westfälischer Anzeiger
Vera Dunkel-Gierse
Spannende Lesung: Krimi-Autorin Helga Streffing auf Schloss Ermelinghof

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April 2019/Münster
Kirche und Schule
Dr. Magdalene Saal
Lesenswert
Tödliche Rollenspiele – Hannah Schmielink ermittelt wieder in der Schule

„Tödliche Rollenspiele“ ist der Titel des neuen Münsterland-Krimis von Autorin Helga Streffing, die Lehrerin für Recht, Politik und Englisch am Bischöf-lichen Berufskolleg Josef-Pieper-Schule in Rheine ist und dort auch lange Jahre als Schulseelsorgerin tätig war. Schulpsychologin Hannah Schmielink gerät in spannende Verwicklungen an einem Berufskolleg. Eine Schülerin ist auf einer Klassenfahrt von einem Segelschiff verschwunden, und unversehens hat Hannah mit Mobbing, Cliquen-Gehabe und Eifer-süchteleien zu tun. Mit gewohnt feiner Beobach-tungsgabe charakterisiert Autorin Helga Streffing die handelnden Personen, allen voran die Schüler/innen, von denen der Klassenlehrer behauptet, sie seien eine „nette, harmlose Truppe“. Doch warum reden die Mitschüler der vermissten Maybritt nicht mit Hannah Schmielink? Einige von ihnen scheinen ein schreckliches Geheimnis zu hüten. Und die Lehrer/innen interessiert im Moment anscheinend nur eins: Wer wird den freien Posten des Schulleiters übernehmen? Nur Franziska, die Freundin der verschwundenen Schülerin, will die Wahr-heit wissen – um jeden Preis – und löst eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen aus.

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23. Februar 2019/Neuenkirchen
Münsterländische Volkszeitung
Nina Oley
Geheimnisse am Berufskolleg

(no) NEUENKIRCHEN. „Ich denke mal, bei den meisten wird ein Bild aufgekommen sein – oder der Geruch“, mutmaßte Helga Streffing, nachdem sie die erste Szene aus ihrem Kriminalroman „Tödliche Rollenspiele“ vorgelesen und die Zuhörer damit mitten an einen Tatort entführt hatte. Die hochgestellten Stühle im Klassenraum, der metallische Geruch, wie „wenn der Sohn wieder Nasenblut gehabt hat“; gleich mit dem Einstieg in den Abend hatte Streffing ihre etwa 35 Zuhörer in ihren Bann gezogen. Die in Rheine lebende und arbeitende Autorin, Lehrerin und Schulseelsorgerin war am Donnerstag der Einladung der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) St. Michael – St. Josef gefolgt und präsentierte ihr neuestes Werk im Rahmen einer Lesung im St. Arnolder Pfarrheim. „Der Anklang scheint ja groß zu sein“, freute sich Katrin Attermeyer, die die Lesung initiiert hatte. Dabei mischten sich im Publikum Fans der Schriftstellerin mit Zuhörern, die noch keinen der mittlerweile sechs Münsterlandkrimis von Streffing gelesen hatten. Deswegen stellte die Autorin die Reihe um das ermittelnde Duo, die Psychologin Hannah Schmielink und den Kriminalkommissar Jan Heidmann zunächst einmal kurz vor. „Die Geschichte der beiden Hauptfiguren zieht sich durch die Bücher“, und wird dabei in jedem Band mit einem neuen, spannenden Kriminalfall verwoben. Während sich Hannah und Jan im Laufe der Reihe kennen und lieben lernen, lösen sie Rätsel rund um Mord und Totschlag, Kindesmissbrauch und Verschwinden und geraten dabei oft selber in brenzlige Situationen, wie zum Beispiel im fünften Teil der Serie, in der sich ein „monströser Sturm“ über dem Münsterland festsetzt. „Hannah sitzt in der Falle – aber wenn sie da nicht herausgekommen wäre, gäbe es den sechsten Teil nicht“, schmunzelte Streffing und leitete damit zur Lesung über. In einem dicken Ohrensessel sitzend las sie ausgewählte Stellen aus Hannah und Jans sechstem Fall vor. Dieser spielt am fiktiven Berufskolleg Dorenkamp in Rheine und wartet mit allerlei Ungereimtheiten auf. Nicht nur, dass die Reinigungskraft am Abend das eingangs beschriebene Klassenzimmer vorfindet. Auf dem Segeltörn einer Klasse ist außerdem eine Schülerin verschwunden. Die Klasse schweigt, der Klassenlehrer spricht von einer „pflegeleichten Truppe“, die beste Freundin des Opfers hat ihre ganz eigene Perspektive auf die Geschehnisse. Nach und nach tastet die Psychologin sich an die dunklen Geheimnisse der Schülerinnen und Schüler heran und ist dabei natürlich „wie es immer so ist ein bisschen schneller als ihr Ehemann.“ Ob oder wie sie den Fall dabei wieder einmal aufklären kann, verriet Streffing ihren Zuhörern aber natürlich noch nicht. Nach einer Reihe aufregender Szenen und Entwicklungen, garniert mit vielen liebevollen Beschreibungen bekannter Orte, beendete sie die Lesung und ließ das Publikum rätselratend zurück – wer das Geheimnis um Maybritts Verschwinden nun also lüften und seine oder ihre Theorie überprüfen möchte, muss „Tödliche Rollenspiele“ wohl nun selber lesen.

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25.1. 2019/Ibbenbüren
Ibbenbürener Volkszeitung
Brigitte Striehn

Zu einer spannenden Krimilesung hatte Dagmar Schnittker die Autorin Helga Streffing (v.l.) in die Stadtbücherei Ibbenbüren eingeladen.
Foto: Brigitte Striehn
„… Ein Hinweis auf die bisherigen Romane, dann begann die Lesung sofort mit den ersten Buchseiten. Was einer Putzfrau beim Öffnen der Tür eines Klassenzimmers den Atem stocken ließ, wurde hier nur angedeutet. Geübte Krimileser kennen jedoch diesen metallischen Geruch, der ihr entgegenschlug und ahnten, dass am Berufskolleg in Rheine etwas Schreckliches passiert sein musste.

Die von der Autorin perfekt ausgewählten Szenen brachen jeweils genau an der Stelle ab, wo die Zuhörer gern gewusst hätten, wie es weiterging. So blieb die Spannung erhalten, und niemand erfuhr zu früh, was sich während einer Klassenfahrt auf einem Segelschiff abgespielt haben könnte. Auf jeden Fall bekam Schulpsychologin Hannah Schmielink reichlich Arbeit. Sie hatte schon in den vorangegangenen Romanen der Polizei manch hilfreichen Hinweis gegeben …“

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16.1. 2019 / Ibbenbüren
Wirin in Ibbenbüren
Brigitte Striehn

Helga Streffing wird in der Stadtbibliothek aus ihrem sechsten Kriminalroman lesen. Foto: Verlag
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Ibbenbüren. „Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben“, hatte Helga Streffing kürzlich in einem Interview verraten.

Wie gut es ihr in „Tödliche Rollenspiele“ gelungen ist, einen spannenden Fall mit glaubwürdigen Figuren zu verknüpfen, erfahren die Besucher am 24. Januar (Donnerstag) bei einer Lesung in der Stadtbücherei. In ihrem sechsten Kriminalroman um die Schulpsychologin Hannah Schmielink hat die Autorin den Handlungsort in ihre Heimatstadt Rheine verlegt. Sie schildert den Albtraum eines jedes Lehrers, der mit seinen Schülern auf Klassenfahrt geht: Ein Mädchen verschwindet auf der Segeltour von dem Schiff und wird später tot aufgefunden. Die Ursachenforschung gestaltet sich schwierig, denn sowohl Mitschüler als auch Lehrer schweigen beharrlich. Hüten sie ein schreckliches Geheimnis?Erst als ein weiterer Toter gefunden wird, reißen erste Mauern ein. Für Hannah Schmielink ist es fast zu spät; sie gerät bei der Recherche in tödliche Gefahr. Ist der Täter an der Schule zu finden, und was plant er als nächstes? Helga Streffings Romane erfreuen sich auch außerhalb des Münsterlandes wachsender Beliebtheit. Sie ist in Rheine aufgewachsen und unterrichtet an einem Berufskolleg in der Emsstadt. Parallelen zwischen ihr selbst und der Romanfigur verhehlt sie nicht, einige Aspekte ihrer beruflichen Tätigkeit im Schuldienst finden sich in den Romanen wieder.

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05.12.2018 / Münsterland

Münsterländische Volkszeitung/Westfälische Nachrichten/Emsdettener Volkszeitung usw.
Beate Schräder

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25.10.2018/Münster
Kirche + Leben
Markus Nolte

„Tödliche Rollenspiele“ führt Hannah Schmielink nach Rheine

Erfolgs-Autorin Helga Streffing und ihr sechster Münsterland-Krimi

„Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine. Foto: Markus Nolte“ src=“https://www.kirche-und-leben.de/fileadmin/redaktion/bild/2018/10/Streffing1130.jpg“ alt=“Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine. Foto: Markus Nolte“ width=“1130″ height=“635″ />

Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine.Foto: Markus Nolte
Helga Streffings sechster Roman im Dialogverlag ist fertig! Die beliebte Hauptfigur Hannah Schmielink ermittelt in „Tödliche Rollenspiele“ erstmals auch in Rheine – wo auch ihre Erfinderin lebt. Im Interview verrät die Erfolgs-Autorin, warum sie mit Hannah nicht nur die Initialen teilt.Frau Streffing, was hat Sie dazu gebracht, Ihren sechsten Krimi – wie Ihr Erstlingswerk – wieder in der Schule spielen zu lassen?
Bei meinem Erstling „Tod im Kollegium“ standen eindeutig die Lehrer im Mittelpunkt. Ich fand allerdings schon damals, dass auch die Schüler eine Menge „Stoff“ für einen Schul-Krimi bieten. In jeder Klasse passieren Dinge, die man als Lehrer im Normalfall niemals mitbekommt. Besonders interessieren mich die Klassen, zu denen man irgendwie keinen Draht findet, ohne dass es eine Erklärung dafür gibt. Man unterhält sich mit den Kollegen, aber die sind meistens ebenso ratlos.Auch meine Hauptperson, die Schulpsychologin Hannah Schmielink, findet sich in so einer „Eiskammer“ wieder, als sie die Mitschüler der auf einer Klassenfahrt verschwundenen Maybritt nach dem traumatischen Erlebnis unterstützen will. Niemand redet mit ihr, alle starren mit leerem Blick vor sich hin. Erst nach und nach findet sie heraus, warum das so ist.„Tödliche Rollenspiele“ heißt Ihr neuester Krimi, bei dem wie immer Hannah Schmielink ermittelt. Was hat es mit dem Titel auf sich? Worum geht es?Es geht um die Schüler in May­britts Klasse und ihre Rollen als Klassen-Clown, Anführer, Mitläufer und Opfer, aber auch um den Schulleiter, die Sekretärin, die Lehrer, die ebenfalls ihre festen Rollen haben. Was aber passiert, wenn ein Opfer seinen Part nicht mehr spielen will? Welche Auswirkungen hat es, wenn ein Lehrer Grenzen überschreitet, gar „aus der Rolle fällt“? Was geschieht, wenn die Rolle des Schulleiters – wie an vielen Schulen heutzutage üblich – nicht besetzt werden kann? Wie man sich denken kann, geht das alles in einem Krimi nicht gut aus. Last but not least findet tatsächlich ein „Rollenspiel“ im wörtlichen Sinn statt – mit fatalen Folgen. Mehr möchte ich dazu natürlich nicht verraten.
Noch eine Premiere: Endlich spielt einer Ihrer Münsterlandkrimis vor allem in Ihrer Heimatstadt Rheine. Warum hat das so lange gedauert?
Als ich vor genau zehn Jahren meinen Erstling schrieb, habe ich den Ort des Geschehens bewusst im Unklaren gelassen. Ich zweifelte, ob sich irgendwer für den Krimi interessieren würde, hatte lange Zeit nicht mal einen Verlag, der ihn drucken wollte. Auf keinen Fall wollte ich, dass das Buch nur deswegen gelesen wird, weil es in meiner Heimatstadt spielt und spekuliert wird, wer die handelnden Personen wohl im realen Leben sein könnten.

Mittlerweile hat sich aus einem Band eine Reihe entwickelt, die im Münsterland und darüber hi­naus gerne gelesen wird. Die Idee, Rheine endlich einmal als Schauplatz zu nehmen, hat sich über die Jahre bei mir immer mehr verfestigt. Der Leser erlebt aus der Sicht meiner Hauptfigur einige Orte in der Stadt, die ich sehr schätze, die aber nicht so bekannt sind wie der Natur-Zoo oder Kloster Bentlage. Ich finde, Rheine hat es absolut verdient, in den Vordergrund gerückt zu werden.
Im richtigen Leben arbeiten Sie selber als Lehrerin an einem Berufskolleg. Ihr neuer Krimi spielt ebenfalls an einer solchen Schule, und den „Lehrkörper“ beschreiben sie teils als ziemlich eigenwillig. Könnten sich einige Ihrer Kollegen darin erkennen?

In meinem Kollegium gibt es eine Reihe von Hannah-Schmielink-Fans der ersten Stunde, andere lesen meine Krimis nicht. Dass nun ein neuer Schul-Krimi erscheint, wird vollkommen gelassen hingenommen. Ich glaube, jedem ist bewusst, dass ich lediglich gewisse Lehrer-Typen darstelle, die überall vorkommen könnten. Der eine interpretiert seine Rolle gewissenhaft, vielleicht sogar übereifrig, andere lassen gerne mal Fünfe gerade sein. Es gibt die „Schüler-freundlichen“ und diejenigen, die ihren Beruf eher als Job ausüben. Eine verschwundene Schülerin und ein Mord in der Schule wie in „Tödliche Rollenspiele“ führen unweigerlich zu dramatischen Zuspitzungen, die es glücklicherweise in der Realität so gut wie nie gibt.

Ihre Hauptfigur Hannah Schmie­link ist Schulpsychologin, Sie selber waren bis vor kurzem lange Jahre Schulseelsorgerin. Und dann haben Sie beide auch noch dieselben Initialen. Wie viel Helga Streffing steckt in Hannah Schmielink?

Ich kann nicht abstreiten, dass Hannah Schmielink etwas von mir hat. Sonst könnte ich etwa ihre Versuche, Kontakt zu besagter „Eiskammer“-Klasse zu knüpfen, nicht so detailliert beschreiben. 35 Jahre im Schuldienst lassen sich halt nicht leugnen. Wenn ich ein Gespräch mit der besten Freundin der verschwundenen Schülerin schildere, helfen mir die Erfahrungen aus vielen Beratungsgesprächen als Schulseelsorgerin.

Wer mich näher kennt, wird merken, dass Hannah und ich gewisse Eigenschaften gemeinsam haben, aber sie ist nicht identisch mit mir. Immerhin ist sie knapp 20 Jahre jünger, hat weniger Lebenserfahrung und lässt sich immer wieder in entscheidenden Momenten täuschen. Das muss so sein, denn sonst würde dem Krimi ein wichtiges Spannungselement fehlen. Dass wir dieselben Initialen haben, ist mir anfangs gar nicht aufgefallen. Den Namen „Hannah“ fand ich immer schon gut.
Ihr erster Krimi erschien vor sieben Jahren, jetzt kommt ihr sechster Roman heraus. Was bedeutet das Schreiben inzwischen für Sie?

Mit dem Schreiben angefangen habe ich in meinem Sabbatjahr vor zehn Jahren – just for fun. Ich hatte viel Zeit und wollte ausprobieren, ob ich einen „unblutigen“ Krimi schreiben kann, der trotzdem spannend und logisch aufgebaut ist. Einmal angefangen, konnte ich nach der Fertigstellung der Rohversion von „Tod im Kollegium“ irgendwie nicht aufhören und habe gleich mit „Tod im Kloster-Internat“ weitergemacht.

Tja, warum? Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben. Es macht mir immer noch riesigen Spaß, mir Figuren auszudenken, Wendungen in der Handlung, Irrwege, auf die ich die Leser führen will. Die besten Ideen kommen mir dazu frühmorgens zwischen vier und fünf. Merkwürdigerweise gefällt mir auch das Überarbeiten des Textes, das bei anderen Autoren ziemlich verhasst zu sein scheint. Ich liebe es, einzelne Stellen immer weiter zu polieren, bis sie am Ende glatt zu lesen sind.
Andererseits hat mir das Schreiben in den letzten Jahren auch manchmal Druck gemacht.

Die Schule durfte schließlich nicht zu kurz kommen, sodass ich mit den Krimis immer nur in den Ferien oder an öden Winterwochen­enden weiterkam. Denn bei schönem Wetter geht es mir wie Hannah: Ich muss raus in die Natur, Fahrrad fahren, Neues sehen. Aber irgendwann sollte der Krimi schließlich fertig werden.

Sie machen viele Lesungen in Büchereien, Buchhandlungen – und sogar bei Krimi-Dinner-Veranstaltungen. Was glauben Sie: Warum sind die Erlebnisse von Hannah Schmielink im Münsterland so beliebt?

Auf Lesungen komme ich öfter mit Zuhörern ins Gespräch. Manchen gefällt es, Orte im Münsterland wiederzuerkennen. Ich kann das nachvollziehen, denn ich lese selbst gerne Bücher, die in Gegenden spielen, wo ich schon einmal war.

Außerdem finden es viele reizvoll, dass sie mit Hannah und ihrem Mann Jan, Kommissar bei der Kripo Münster, zwei Ermittler mit einem intakten, wenn auch öfter krisengeschüttelten Privatleben erleben, deren gemeinsame Geschichte immer weiter geht. So auch in diesem Band, als Hannah lange Zeit nicht ahnt, was eigentlich mit Jan los ist.
Immer wieder höre ich: „Ihre Bücher sind leicht zu lesen.“ Das freut mich sehr, so soll es sein. Die Leser sollen problemlos „eintauchen“ in die Geschichte, in die emotionalen Verwicklungen der Figuren, alles um sich vergessen und erst am Ende aufatmen, wenn der Täter gefunden ist.

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20.10.2018/Rheine

Münsterländische Volkszeitung

von: Kristina Sehr

2018_10_20-gr

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21.9.2018/Heiden

Borkener Zeitung

von: Marie-Theres Gerwert

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7.11.2017/Salzbergen

Lingener Tagespost:

Tödliche Familien“ Lesung mit Krimiautorin Helga Streffing in Salzbergen

Von Anne Bremenkamp

Foto: Anne Bremenkamp
 

 „Tödliche Familien“ heißt der fünfte Münsterlandkrimi aus der Feder der in Rheine lebenden Autorin Helga Streffing, die im Rahmen der Buch- und Spieleausstellung der Bücherei St. Cyriakus am Samstag, 11. November, ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Salzbergen aus ihrem neuesten Buch lesen wird.

Das Auditorium erwartet eine unblutige, aber psychologisch äußerst spannende Krimilesung mit charmantem Münsterländer Lokalkolorit, delikat garniert mit Sekt und Häppchen von den Salzbergener Landfrauen. Im Mittelpunkt steht in bewährter Manier die Schulpsychologin Hannah Schmielink, die in ungewöhnliche Kriminalfälle verwickelt wird und die dank ihres Einfühlungsvermögens der Polizei und damit auch ihrem Mann, einem Kommissar, oft einen entscheidenden Schritt voraus ist.

„Ich bin selbst begeisterte Krimileserin, habe mich aber oft geärgert über unlogische oder grausame Inhalte“, verweist Autorin Helga Streffing, die Lehrerin an einem Berufskolleg ist, auf ihre Motivation für das Schreiben. 2010 ist mit „Tod im Kollegium“ ihr erster Krimi im Dialogverlag des Bistums Münster erschienen, seitdem wächst ihre Fangemeinde stetig.

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23.10.2017/Tecklenburg-Ledde

11. November 2020 / Münsterländische Volkszeitung Rheine/Emsdettener Volkszeitung

~~ zum Vergrößern anklicken ~~

1. November 2020 / Emsdettener Volkszeitung

~~ zum Vergrößern bitte anklicken ~~

September 2020 / leben!

~~ zum Vergrößern anklicken ~~

03.09.2020 / MV Rheine

~~ zum Vergrößern bitte anklicken ~~

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Oktober 2019/Bockum-Hövel
Westfälischer Anzeiger
Vera Dunkel-Gierse
Spannende Lesung: Krimi-Autorin Helga Streffing auf Schloss Ermelinghof

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April 2019/Münster
Kirche und Schule
Dr. Magdalene Saal
Lesenswert
Tödliche Rollenspiele – Hannah Schmielink ermittelt wieder in der Schule

„Tödliche Rollenspiele“ ist der Titel des neuen Münsterland-Krimis von Autorin Helga Streffing, die Lehrerin für Recht, Politik und Englisch am Bischöf-lichen Berufskolleg Josef-Pieper-Schule in Rheine ist und dort auch lange Jahre als Schulseelsorgerin tätig war. Schulpsychologin Hannah Schmielink gerät in spannende Verwicklungen an einem Berufskolleg. Eine Schülerin ist auf einer Klassenfahrt von einem Segelschiff verschwunden, und unversehens hat Hannah mit Mobbing, Cliquen-Gehabe und Eifer-süchteleien zu tun. Mit gewohnt feiner Beobach-tungsgabe charakterisiert Autorin Helga Streffing die handelnden Personen, allen voran die Schüler/innen, von denen der Klassenlehrer behauptet, sie seien eine „nette, harmlose Truppe“. Doch warum reden die Mitschüler der vermissten Maybritt nicht mit Hannah Schmielink? Einige von ihnen scheinen ein schreckliches Geheimnis zu hüten. Und die Lehrer/innen interessiert im Moment anscheinend nur eins: Wer wird den freien Posten des Schulleiters übernehmen? Nur Franziska, die Freundin der verschwundenen Schülerin, will die Wahr-heit wissen – um jeden Preis – und löst eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen aus.

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23. Februar 2019/Neuenkirchen
Münsterländische Volkszeitung
Nina Oley
Geheimnisse am Berufskolleg

(no) NEUENKIRCHEN. „Ich denke mal, bei den meisten wird ein Bild aufgekommen sein – oder der Geruch“, mutmaßte Helga Streffing, nachdem sie die erste Szene aus ihrem Kriminalroman „Tödliche Rollenspiele“ vorgelesen und die Zuhörer damit mitten an einen Tatort entführt hatte. Die hochgestellten Stühle im Klassenraum, der metallische Geruch, wie „wenn der Sohn wieder Nasenblut gehabt hat“; gleich mit dem Einstieg in den Abend hatte Streffing ihre etwa 35 Zuhörer in ihren Bann gezogen. Die in Rheine lebende und arbeitende Autorin, Lehrerin und Schulseelsorgerin war am Donnerstag der Einladung der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) St. Michael – St. Josef gefolgt und präsentierte ihr neuestes Werk im Rahmen einer Lesung im St. Arnolder Pfarrheim. „Der Anklang scheint ja groß zu sein“, freute sich Katrin Attermeyer, die die Lesung initiiert hatte. Dabei mischten sich im Publikum Fans der Schriftstellerin mit Zuhörern, die noch keinen der mittlerweile sechs Münsterlandkrimis von Streffing gelesen hatten. Deswegen stellte die Autorin die Reihe um das ermittelnde Duo, die Psychologin Hannah Schmielink und den Kriminalkommissar Jan Heidmann zunächst einmal kurz vor. „Die Geschichte der beiden Hauptfiguren zieht sich durch die Bücher“, und wird dabei in jedem Band mit einem neuen, spannenden Kriminalfall verwoben. Während sich Hannah und Jan im Laufe der Reihe kennen und lieben lernen, lösen sie Rätsel rund um Mord und Totschlag, Kindesmissbrauch und Verschwinden und geraten dabei oft selber in brenzlige Situationen, wie zum Beispiel im fünften Teil der Serie, in der sich ein „monströser Sturm“ über dem Münsterland festsetzt. „Hannah sitzt in der Falle – aber wenn sie da nicht herausgekommen wäre, gäbe es den sechsten Teil nicht“, schmunzelte Streffing und leitete damit zur Lesung über. In einem dicken Ohrensessel sitzend las sie ausgewählte Stellen aus Hannah und Jans sechstem Fall vor. Dieser spielt am fiktiven Berufskolleg Dorenkamp in Rheine und wartet mit allerlei Ungereimtheiten auf. Nicht nur, dass die Reinigungskraft am Abend das eingangs beschriebene Klassenzimmer vorfindet. Auf dem Segeltörn einer Klasse ist außerdem eine Schülerin verschwunden. Die Klasse schweigt, der Klassenlehrer spricht von einer „pflegeleichten Truppe“, die beste Freundin des Opfers hat ihre ganz eigene Perspektive auf die Geschehnisse. Nach und nach tastet die Psychologin sich an die dunklen Geheimnisse der Schülerinnen und Schüler heran und ist dabei natürlich „wie es immer so ist ein bisschen schneller als ihr Ehemann.“ Ob oder wie sie den Fall dabei wieder einmal aufklären kann, verriet Streffing ihren Zuhörern aber natürlich noch nicht. Nach einer Reihe aufregender Szenen und Entwicklungen, garniert mit vielen liebevollen Beschreibungen bekannter Orte, beendete sie die Lesung und ließ das Publikum rätselratend zurück – wer das Geheimnis um Maybritts Verschwinden nun also lüften und seine oder ihre Theorie überprüfen möchte, muss „Tödliche Rollenspiele“ wohl nun selber lesen.

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25.1. 2019/Ibbenbüren
Ibbenbürener Volkszeitung
Brigitte Striehn

Zu einer spannenden Krimilesung hatte Dagmar Schnittker die Autorin Helga Streffing (v.l.) in die Stadtbücherei Ibbenbüren eingeladen.
Foto: Brigitte Striehn
„… Ein Hinweis auf die bisherigen Romane, dann begann die Lesung sofort mit den ersten Buchseiten. Was einer Putzfrau beim Öffnen der Tür eines Klassenzimmers den Atem stocken ließ, wurde hier nur angedeutet. Geübte Krimileser kennen jedoch diesen metallischen Geruch, der ihr entgegenschlug und ahnten, dass am Berufskolleg in Rheine etwas Schreckliches passiert sein musste.

Die von der Autorin perfekt ausgewählten Szenen brachen jeweils genau an der Stelle ab, wo die Zuhörer gern gewusst hätten, wie es weiterging. So blieb die Spannung erhalten, und niemand erfuhr zu früh, was sich während einer Klassenfahrt auf einem Segelschiff abgespielt haben könnte. Auf jeden Fall bekam Schulpsychologin Hannah Schmielink reichlich Arbeit. Sie hatte schon in den vorangegangenen Romanen der Polizei manch hilfreichen Hinweis gegeben …“

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16.1. 2019 / Ibbenbüren
Wirin in Ibbenbüren
Brigitte Striehn

Helga Streffing wird in der Stadtbibliothek aus ihrem sechsten Kriminalroman lesen. Foto: Verlag
XXXXXXXXXXXXXXXXXX
Ibbenbüren. „Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben“, hatte Helga Streffing kürzlich in einem Interview verraten.

Wie gut es ihr in „Tödliche Rollenspiele“ gelungen ist, einen spannenden Fall mit glaubwürdigen Figuren zu verknüpfen, erfahren die Besucher am 24. Januar (Donnerstag) bei einer Lesung in der Stadtbücherei. In ihrem sechsten Kriminalroman um die Schulpsychologin Hannah Schmielink hat die Autorin den Handlungsort in ihre Heimatstadt Rheine verlegt. Sie schildert den Albtraum eines jedes Lehrers, der mit seinen Schülern auf Klassenfahrt geht: Ein Mädchen verschwindet auf der Segeltour von dem Schiff und wird später tot aufgefunden. Die Ursachenforschung gestaltet sich schwierig, denn sowohl Mitschüler als auch Lehrer schweigen beharrlich. Hüten sie ein schreckliches Geheimnis?Erst als ein weiterer Toter gefunden wird, reißen erste Mauern ein. Für Hannah Schmielink ist es fast zu spät; sie gerät bei der Recherche in tödliche Gefahr. Ist der Täter an der Schule zu finden, und was plant er als nächstes? Helga Streffings Romane erfreuen sich auch außerhalb des Münsterlandes wachsender Beliebtheit. Sie ist in Rheine aufgewachsen und unterrichtet an einem Berufskolleg in der Emsstadt. Parallelen zwischen ihr selbst und der Romanfigur verhehlt sie nicht, einige Aspekte ihrer beruflichen Tätigkeit im Schuldienst finden sich in den Romanen wieder.

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05.12.2018 / Münsterland

Münsterländische Volkszeitung/Westfälische Nachrichten/Emsdettener Volkszeitung usw.
Beate Schräder

2018_12_05-Emsdettener-Volkszeitung-001

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25.10.2018/Münster
Kirche + Leben
Markus Nolte

„Tödliche Rollenspiele“ führt Hannah Schmielink nach Rheine

Erfolgs-Autorin Helga Streffing und ihr sechster Münsterland-Krimi

„Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine. Foto: Markus Nolte“ src=“https://www.kirche-und-leben.de/fileadmin/redaktion/bild/2018/10/Streffing1130.jpg“ alt=“Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine. Foto: Markus Nolte“ width=“1130″ height=“635″ />

Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine.Foto: Markus Nolte
Helga Streffings sechster Roman im Dialogverlag ist fertig! Die beliebte Hauptfigur Hannah Schmielink ermittelt in „Tödliche Rollenspiele“ erstmals auch in Rheine – wo auch ihre Erfinderin lebt. Im Interview verrät die Erfolgs-Autorin, warum sie mit Hannah nicht nur die Initialen teilt.Frau Streffing, was hat Sie dazu gebracht, Ihren sechsten Krimi – wie Ihr Erstlingswerk – wieder in der Schule spielen zu lassen?
Bei meinem Erstling „Tod im Kollegium“ standen eindeutig die Lehrer im Mittelpunkt. Ich fand allerdings schon damals, dass auch die Schüler eine Menge „Stoff“ für einen Schul-Krimi bieten. In jeder Klasse passieren Dinge, die man als Lehrer im Normalfall niemals mitbekommt. Besonders interessieren mich die Klassen, zu denen man irgendwie keinen Draht findet, ohne dass es eine Erklärung dafür gibt. Man unterhält sich mit den Kollegen, aber die sind meistens ebenso ratlos.Auch meine Hauptperson, die Schulpsychologin Hannah Schmielink, findet sich in so einer „Eiskammer“ wieder, als sie die Mitschüler der auf einer Klassenfahrt verschwundenen Maybritt nach dem traumatischen Erlebnis unterstützen will. Niemand redet mit ihr, alle starren mit leerem Blick vor sich hin. Erst nach und nach findet sie heraus, warum das so ist.„Tödliche Rollenspiele“ heißt Ihr neuester Krimi, bei dem wie immer Hannah Schmielink ermittelt. Was hat es mit dem Titel auf sich? Worum geht es?Es geht um die Schüler in May­britts Klasse und ihre Rollen als Klassen-Clown, Anführer, Mitläufer und Opfer, aber auch um den Schulleiter, die Sekretärin, die Lehrer, die ebenfalls ihre festen Rollen haben. Was aber passiert, wenn ein Opfer seinen Part nicht mehr spielen will? Welche Auswirkungen hat es, wenn ein Lehrer Grenzen überschreitet, gar „aus der Rolle fällt“? Was geschieht, wenn die Rolle des Schulleiters – wie an vielen Schulen heutzutage üblich – nicht besetzt werden kann? Wie man sich denken kann, geht das alles in einem Krimi nicht gut aus. Last but not least findet tatsächlich ein „Rollenspiel“ im wörtlichen Sinn statt – mit fatalen Folgen. Mehr möchte ich dazu natürlich nicht verraten.
Noch eine Premiere: Endlich spielt einer Ihrer Münsterlandkrimis vor allem in Ihrer Heimatstadt Rheine. Warum hat das so lange gedauert?
Als ich vor genau zehn Jahren meinen Erstling schrieb, habe ich den Ort des Geschehens bewusst im Unklaren gelassen. Ich zweifelte, ob sich irgendwer für den Krimi interessieren würde, hatte lange Zeit nicht mal einen Verlag, der ihn drucken wollte. Auf keinen Fall wollte ich, dass das Buch nur deswegen gelesen wird, weil es in meiner Heimatstadt spielt und spekuliert wird, wer die handelnden Personen wohl im realen Leben sein könnten.

Mittlerweile hat sich aus einem Band eine Reihe entwickelt, die im Münsterland und darüber hi­naus gerne gelesen wird. Die Idee, Rheine endlich einmal als Schauplatz zu nehmen, hat sich über die Jahre bei mir immer mehr verfestigt. Der Leser erlebt aus der Sicht meiner Hauptfigur einige Orte in der Stadt, die ich sehr schätze, die aber nicht so bekannt sind wie der Natur-Zoo oder Kloster Bentlage. Ich finde, Rheine hat es absolut verdient, in den Vordergrund gerückt zu werden.
Im richtigen Leben arbeiten Sie selber als Lehrerin an einem Berufskolleg. Ihr neuer Krimi spielt ebenfalls an einer solchen Schule, und den „Lehrkörper“ beschreiben sie teils als ziemlich eigenwillig. Könnten sich einige Ihrer Kollegen darin erkennen?

In meinem Kollegium gibt es eine Reihe von Hannah-Schmielink-Fans der ersten Stunde, andere lesen meine Krimis nicht. Dass nun ein neuer Schul-Krimi erscheint, wird vollkommen gelassen hingenommen. Ich glaube, jedem ist bewusst, dass ich lediglich gewisse Lehrer-Typen darstelle, die überall vorkommen könnten. Der eine interpretiert seine Rolle gewissenhaft, vielleicht sogar übereifrig, andere lassen gerne mal Fünfe gerade sein. Es gibt die „Schüler-freundlichen“ und diejenigen, die ihren Beruf eher als Job ausüben. Eine verschwundene Schülerin und ein Mord in der Schule wie in „Tödliche Rollenspiele“ führen unweigerlich zu dramatischen Zuspitzungen, die es glücklicherweise in der Realität so gut wie nie gibt.

Ihre Hauptfigur Hannah Schmie­link ist Schulpsychologin, Sie selber waren bis vor kurzem lange Jahre Schulseelsorgerin. Und dann haben Sie beide auch noch dieselben Initialen. Wie viel Helga Streffing steckt in Hannah Schmielink?

Ich kann nicht abstreiten, dass Hannah Schmielink etwas von mir hat. Sonst könnte ich etwa ihre Versuche, Kontakt zu besagter „Eiskammer“-Klasse zu knüpfen, nicht so detailliert beschreiben. 35 Jahre im Schuldienst lassen sich halt nicht leugnen. Wenn ich ein Gespräch mit der besten Freundin der verschwundenen Schülerin schildere, helfen mir die Erfahrungen aus vielen Beratungsgesprächen als Schulseelsorgerin.

Wer mich näher kennt, wird merken, dass Hannah und ich gewisse Eigenschaften gemeinsam haben, aber sie ist nicht identisch mit mir. Immerhin ist sie knapp 20 Jahre jünger, hat weniger Lebenserfahrung und lässt sich immer wieder in entscheidenden Momenten täuschen. Das muss so sein, denn sonst würde dem Krimi ein wichtiges Spannungselement fehlen. Dass wir dieselben Initialen haben, ist mir anfangs gar nicht aufgefallen. Den Namen „Hannah“ fand ich immer schon gut.
Ihr erster Krimi erschien vor sieben Jahren, jetzt kommt ihr sechster Roman heraus. Was bedeutet das Schreiben inzwischen für Sie?

Mit dem Schreiben angefangen habe ich in meinem Sabbatjahr vor zehn Jahren – just for fun. Ich hatte viel Zeit und wollte ausprobieren, ob ich einen „unblutigen“ Krimi schreiben kann, der trotzdem spannend und logisch aufgebaut ist. Einmal angefangen, konnte ich nach der Fertigstellung der Rohversion von „Tod im Kollegium“ irgendwie nicht aufhören und habe gleich mit „Tod im Kloster-Internat“ weitergemacht.

Tja, warum? Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben. Es macht mir immer noch riesigen Spaß, mir Figuren auszudenken, Wendungen in der Handlung, Irrwege, auf die ich die Leser führen will. Die besten Ideen kommen mir dazu frühmorgens zwischen vier und fünf. Merkwürdigerweise gefällt mir auch das Überarbeiten des Textes, das bei anderen Autoren ziemlich verhasst zu sein scheint. Ich liebe es, einzelne Stellen immer weiter zu polieren, bis sie am Ende glatt zu lesen sind.
Andererseits hat mir das Schreiben in den letzten Jahren auch manchmal Druck gemacht.

Die Schule durfte schließlich nicht zu kurz kommen, sodass ich mit den Krimis immer nur in den Ferien oder an öden Winterwochen­enden weiterkam. Denn bei schönem Wetter geht es mir wie Hannah: Ich muss raus in die Natur, Fahrrad fahren, Neues sehen. Aber irgendwann sollte der Krimi schließlich fertig werden.

Sie machen viele Lesungen in Büchereien, Buchhandlungen – und sogar bei Krimi-Dinner-Veranstaltungen. Was glauben Sie: Warum sind die Erlebnisse von Hannah Schmielink im Münsterland so beliebt?

Auf Lesungen komme ich öfter mit Zuhörern ins Gespräch. Manchen gefällt es, Orte im Münsterland wiederzuerkennen. Ich kann das nachvollziehen, denn ich lese selbst gerne Bücher, die in Gegenden spielen, wo ich schon einmal war.

Außerdem finden es viele reizvoll, dass sie mit Hannah und ihrem Mann Jan, Kommissar bei der Kripo Münster, zwei Ermittler mit einem intakten, wenn auch öfter krisengeschüttelten Privatleben erleben, deren gemeinsame Geschichte immer weiter geht. So auch in diesem Band, als Hannah lange Zeit nicht ahnt, was eigentlich mit Jan los ist.
Immer wieder höre ich: „Ihre Bücher sind leicht zu lesen.“ Das freut mich sehr, so soll es sein. Die Leser sollen problemlos „eintauchen“ in die Geschichte, in die emotionalen Verwicklungen der Figuren, alles um sich vergessen und erst am Ende aufatmen, wenn der Täter gefunden ist.

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20.10.2018/Rheine

Münsterländische Volkszeitung

von: Kristina Sehr

2018_10_20-gr

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21.9.2018/Heiden

Borkener Zeitung

von: Marie-Theres Gerwert

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7.11.2017/Salzbergen

Lingener Tagespost:

Tödliche Familien“ Lesung mit Krimiautorin Helga Streffing in Salzbergen

Von Anne Bremenkamp

Foto: Anne Bremenkamp
 

 „Tödliche Familien“ heißt der fünfte Münsterlandkrimi aus der Feder der in Rheine lebenden Autorin Helga Streffing, die im Rahmen der Buch- und Spieleausstellung der Bücherei St. Cyriakus am Samstag, 11. November, ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Salzbergen aus ihrem neuesten Buch lesen wird.

Das Auditorium erwartet eine unblutige, aber psychologisch äußerst spannende Krimilesung mit charmantem Münsterländer Lokalkolorit, delikat garniert mit Sekt und Häppchen von den Salzbergener Landfrauen. Im Mittelpunkt steht in bewährter Manier die Schulpsychologin Hannah Schmielink, die in ungewöhnliche Kriminalfälle verwickelt wird und die dank ihres Einfühlungsvermögens der Polizei und damit auch ihrem Mann, einem Kommissar, oft einen entscheidenden Schritt voraus ist.

„Ich bin selbst begeisterte Krimileserin, habe mich aber oft geärgert über unlogische oder grausame Inhalte“, verweist Autorin Helga Streffing, die Lehrerin an einem Berufskolleg ist, auf ihre Motivation für das Schreiben. 2010 ist mit „Tod im Kollegium“ ihr erster Krimi im Dialogverlag des Bistums Münster erschienen, seitdem wächst ihre Fangemeinde stetig.

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23.10.2017/Tecklenburg-Ledde

11. November 2020 / Münsterländische Volkszeitung Rheine/Emsdettener Volkszeitung

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1. November 2020 / Emsdettener Volkszeitung

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September 2020 / leben!

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03.09.2020 / MV Rheine

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Oktober 2019/Bockum-Hövel
Westfälischer Anzeiger
Vera Dunkel-Gierse
Spannende Lesung: Krimi-Autorin Helga Streffing auf Schloss Ermelinghof

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April 2019/Münster
Kirche und Schule
Dr. Magdalene Saal
Lesenswert
Tödliche Rollenspiele – Hannah Schmielink ermittelt wieder in der Schule

„Tödliche Rollenspiele“ ist der Titel des neuen Münsterland-Krimis von Autorin Helga Streffing, die Lehrerin für Recht, Politik und Englisch am Bischöf-lichen Berufskolleg Josef-Pieper-Schule in Rheine ist und dort auch lange Jahre als Schulseelsorgerin tätig war. Schulpsychologin Hannah Schmielink gerät in spannende Verwicklungen an einem Berufskolleg. Eine Schülerin ist auf einer Klassenfahrt von einem Segelschiff verschwunden, und unversehens hat Hannah mit Mobbing, Cliquen-Gehabe und Eifer-süchteleien zu tun. Mit gewohnt feiner Beobach-tungsgabe charakterisiert Autorin Helga Streffing die handelnden Personen, allen voran die Schüler/innen, von denen der Klassenlehrer behauptet, sie seien eine „nette, harmlose Truppe“. Doch warum reden die Mitschüler der vermissten Maybritt nicht mit Hannah Schmielink? Einige von ihnen scheinen ein schreckliches Geheimnis zu hüten. Und die Lehrer/innen interessiert im Moment anscheinend nur eins: Wer wird den freien Posten des Schulleiters übernehmen? Nur Franziska, die Freundin der verschwundenen Schülerin, will die Wahr-heit wissen – um jeden Preis – und löst eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen aus.

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23. Februar 2019/Neuenkirchen
Münsterländische Volkszeitung
Nina Oley
Geheimnisse am Berufskolleg

(no) NEUENKIRCHEN. „Ich denke mal, bei den meisten wird ein Bild aufgekommen sein – oder der Geruch“, mutmaßte Helga Streffing, nachdem sie die erste Szene aus ihrem Kriminalroman „Tödliche Rollenspiele“ vorgelesen und die Zuhörer damit mitten an einen Tatort entführt hatte. Die hochgestellten Stühle im Klassenraum, der metallische Geruch, wie „wenn der Sohn wieder Nasenblut gehabt hat“; gleich mit dem Einstieg in den Abend hatte Streffing ihre etwa 35 Zuhörer in ihren Bann gezogen. Die in Rheine lebende und arbeitende Autorin, Lehrerin und Schulseelsorgerin war am Donnerstag der Einladung der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) St. Michael – St. Josef gefolgt und präsentierte ihr neuestes Werk im Rahmen einer Lesung im St. Arnolder Pfarrheim. „Der Anklang scheint ja groß zu sein“, freute sich Katrin Attermeyer, die die Lesung initiiert hatte. Dabei mischten sich im Publikum Fans der Schriftstellerin mit Zuhörern, die noch keinen der mittlerweile sechs Münsterlandkrimis von Streffing gelesen hatten. Deswegen stellte die Autorin die Reihe um das ermittelnde Duo, die Psychologin Hannah Schmielink und den Kriminalkommissar Jan Heidmann zunächst einmal kurz vor. „Die Geschichte der beiden Hauptfiguren zieht sich durch die Bücher“, und wird dabei in jedem Band mit einem neuen, spannenden Kriminalfall verwoben. Während sich Hannah und Jan im Laufe der Reihe kennen und lieben lernen, lösen sie Rätsel rund um Mord und Totschlag, Kindesmissbrauch und Verschwinden und geraten dabei oft selber in brenzlige Situationen, wie zum Beispiel im fünften Teil der Serie, in der sich ein „monströser Sturm“ über dem Münsterland festsetzt. „Hannah sitzt in der Falle – aber wenn sie da nicht herausgekommen wäre, gäbe es den sechsten Teil nicht“, schmunzelte Streffing und leitete damit zur Lesung über. In einem dicken Ohrensessel sitzend las sie ausgewählte Stellen aus Hannah und Jans sechstem Fall vor. Dieser spielt am fiktiven Berufskolleg Dorenkamp in Rheine und wartet mit allerlei Ungereimtheiten auf. Nicht nur, dass die Reinigungskraft am Abend das eingangs beschriebene Klassenzimmer vorfindet. Auf dem Segeltörn einer Klasse ist außerdem eine Schülerin verschwunden. Die Klasse schweigt, der Klassenlehrer spricht von einer „pflegeleichten Truppe“, die beste Freundin des Opfers hat ihre ganz eigene Perspektive auf die Geschehnisse. Nach und nach tastet die Psychologin sich an die dunklen Geheimnisse der Schülerinnen und Schüler heran und ist dabei natürlich „wie es immer so ist ein bisschen schneller als ihr Ehemann.“ Ob oder wie sie den Fall dabei wieder einmal aufklären kann, verriet Streffing ihren Zuhörern aber natürlich noch nicht. Nach einer Reihe aufregender Szenen und Entwicklungen, garniert mit vielen liebevollen Beschreibungen bekannter Orte, beendete sie die Lesung und ließ das Publikum rätselratend zurück – wer das Geheimnis um Maybritts Verschwinden nun also lüften und seine oder ihre Theorie überprüfen möchte, muss „Tödliche Rollenspiele“ wohl nun selber lesen.

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25.1. 2019/Ibbenbüren
Ibbenbürener Volkszeitung
Brigitte Striehn

Zu einer spannenden Krimilesung hatte Dagmar Schnittker die Autorin Helga Streffing (v.l.) in die Stadtbücherei Ibbenbüren eingeladen.
Foto: Brigitte Striehn
„… Ein Hinweis auf die bisherigen Romane, dann begann die Lesung sofort mit den ersten Buchseiten. Was einer Putzfrau beim Öffnen der Tür eines Klassenzimmers den Atem stocken ließ, wurde hier nur angedeutet. Geübte Krimileser kennen jedoch diesen metallischen Geruch, der ihr entgegenschlug und ahnten, dass am Berufskolleg in Rheine etwas Schreckliches passiert sein musste.

Die von der Autorin perfekt ausgewählten Szenen brachen jeweils genau an der Stelle ab, wo die Zuhörer gern gewusst hätten, wie es weiterging. So blieb die Spannung erhalten, und niemand erfuhr zu früh, was sich während einer Klassenfahrt auf einem Segelschiff abgespielt haben könnte. Auf jeden Fall bekam Schulpsychologin Hannah Schmielink reichlich Arbeit. Sie hatte schon in den vorangegangenen Romanen der Polizei manch hilfreichen Hinweis gegeben …“

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16.1. 2019 / Ibbenbüren
Wirin in Ibbenbüren
Brigitte Striehn

Helga Streffing wird in der Stadtbibliothek aus ihrem sechsten Kriminalroman lesen. Foto: Verlag
XXXXXXXXXXXXXXXXXX
Ibbenbüren. „Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben“, hatte Helga Streffing kürzlich in einem Interview verraten.

Wie gut es ihr in „Tödliche Rollenspiele“ gelungen ist, einen spannenden Fall mit glaubwürdigen Figuren zu verknüpfen, erfahren die Besucher am 24. Januar (Donnerstag) bei einer Lesung in der Stadtbücherei. In ihrem sechsten Kriminalroman um die Schulpsychologin Hannah Schmielink hat die Autorin den Handlungsort in ihre Heimatstadt Rheine verlegt. Sie schildert den Albtraum eines jedes Lehrers, der mit seinen Schülern auf Klassenfahrt geht: Ein Mädchen verschwindet auf der Segeltour von dem Schiff und wird später tot aufgefunden. Die Ursachenforschung gestaltet sich schwierig, denn sowohl Mitschüler als auch Lehrer schweigen beharrlich. Hüten sie ein schreckliches Geheimnis?Erst als ein weiterer Toter gefunden wird, reißen erste Mauern ein. Für Hannah Schmielink ist es fast zu spät; sie gerät bei der Recherche in tödliche Gefahr. Ist der Täter an der Schule zu finden, und was plant er als nächstes? Helga Streffings Romane erfreuen sich auch außerhalb des Münsterlandes wachsender Beliebtheit. Sie ist in Rheine aufgewachsen und unterrichtet an einem Berufskolleg in der Emsstadt. Parallelen zwischen ihr selbst und der Romanfigur verhehlt sie nicht, einige Aspekte ihrer beruflichen Tätigkeit im Schuldienst finden sich in den Romanen wieder.

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05.12.2018 / Münsterland

Münsterländische Volkszeitung/Westfälische Nachrichten/Emsdettener Volkszeitung usw.
Beate Schräder

2018_12_05-Emsdettener-Volkszeitung-001

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25.10.2018/Münster
Kirche + Leben
Markus Nolte

„Tödliche Rollenspiele“ führt Hannah Schmielink nach Rheine

Erfolgs-Autorin Helga Streffing und ihr sechster Münsterland-Krimi

„Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine. Foto: Markus Nolte“ src=“https://www.kirche-und-leben.de/fileadmin/redaktion/bild/2018/10/Streffing1130.jpg“ alt=“Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine. Foto: Markus Nolte“ width=“1130″ height=“635″ />

Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine.Foto: Markus Nolte
Helga Streffings sechster Roman im Dialogverlag ist fertig! Die beliebte Hauptfigur Hannah Schmielink ermittelt in „Tödliche Rollenspiele“ erstmals auch in Rheine – wo auch ihre Erfinderin lebt. Im Interview verrät die Erfolgs-Autorin, warum sie mit Hannah nicht nur die Initialen teilt.Frau Streffing, was hat Sie dazu gebracht, Ihren sechsten Krimi – wie Ihr Erstlingswerk – wieder in der Schule spielen zu lassen?
Bei meinem Erstling „Tod im Kollegium“ standen eindeutig die Lehrer im Mittelpunkt. Ich fand allerdings schon damals, dass auch die Schüler eine Menge „Stoff“ für einen Schul-Krimi bieten. In jeder Klasse passieren Dinge, die man als Lehrer im Normalfall niemals mitbekommt. Besonders interessieren mich die Klassen, zu denen man irgendwie keinen Draht findet, ohne dass es eine Erklärung dafür gibt. Man unterhält sich mit den Kollegen, aber die sind meistens ebenso ratlos.Auch meine Hauptperson, die Schulpsychologin Hannah Schmielink, findet sich in so einer „Eiskammer“ wieder, als sie die Mitschüler der auf einer Klassenfahrt verschwundenen Maybritt nach dem traumatischen Erlebnis unterstützen will. Niemand redet mit ihr, alle starren mit leerem Blick vor sich hin. Erst nach und nach findet sie heraus, warum das so ist.„Tödliche Rollenspiele“ heißt Ihr neuester Krimi, bei dem wie immer Hannah Schmielink ermittelt. Was hat es mit dem Titel auf sich? Worum geht es?Es geht um die Schüler in May­britts Klasse und ihre Rollen als Klassen-Clown, Anführer, Mitläufer und Opfer, aber auch um den Schulleiter, die Sekretärin, die Lehrer, die ebenfalls ihre festen Rollen haben. Was aber passiert, wenn ein Opfer seinen Part nicht mehr spielen will? Welche Auswirkungen hat es, wenn ein Lehrer Grenzen überschreitet, gar „aus der Rolle fällt“? Was geschieht, wenn die Rolle des Schulleiters – wie an vielen Schulen heutzutage üblich – nicht besetzt werden kann? Wie man sich denken kann, geht das alles in einem Krimi nicht gut aus. Last but not least findet tatsächlich ein „Rollenspiel“ im wörtlichen Sinn statt – mit fatalen Folgen. Mehr möchte ich dazu natürlich nicht verraten.
Noch eine Premiere: Endlich spielt einer Ihrer Münsterlandkrimis vor allem in Ihrer Heimatstadt Rheine. Warum hat das so lange gedauert?
Als ich vor genau zehn Jahren meinen Erstling schrieb, habe ich den Ort des Geschehens bewusst im Unklaren gelassen. Ich zweifelte, ob sich irgendwer für den Krimi interessieren würde, hatte lange Zeit nicht mal einen Verlag, der ihn drucken wollte. Auf keinen Fall wollte ich, dass das Buch nur deswegen gelesen wird, weil es in meiner Heimatstadt spielt und spekuliert wird, wer die handelnden Personen wohl im realen Leben sein könnten.

Mittlerweile hat sich aus einem Band eine Reihe entwickelt, die im Münsterland und darüber hi­naus gerne gelesen wird. Die Idee, Rheine endlich einmal als Schauplatz zu nehmen, hat sich über die Jahre bei mir immer mehr verfestigt. Der Leser erlebt aus der Sicht meiner Hauptfigur einige Orte in der Stadt, die ich sehr schätze, die aber nicht so bekannt sind wie der Natur-Zoo oder Kloster Bentlage. Ich finde, Rheine hat es absolut verdient, in den Vordergrund gerückt zu werden.
Im richtigen Leben arbeiten Sie selber als Lehrerin an einem Berufskolleg. Ihr neuer Krimi spielt ebenfalls an einer solchen Schule, und den „Lehrkörper“ beschreiben sie teils als ziemlich eigenwillig. Könnten sich einige Ihrer Kollegen darin erkennen?

In meinem Kollegium gibt es eine Reihe von Hannah-Schmielink-Fans der ersten Stunde, andere lesen meine Krimis nicht. Dass nun ein neuer Schul-Krimi erscheint, wird vollkommen gelassen hingenommen. Ich glaube, jedem ist bewusst, dass ich lediglich gewisse Lehrer-Typen darstelle, die überall vorkommen könnten. Der eine interpretiert seine Rolle gewissenhaft, vielleicht sogar übereifrig, andere lassen gerne mal Fünfe gerade sein. Es gibt die „Schüler-freundlichen“ und diejenigen, die ihren Beruf eher als Job ausüben. Eine verschwundene Schülerin und ein Mord in der Schule wie in „Tödliche Rollenspiele“ führen unweigerlich zu dramatischen Zuspitzungen, die es glücklicherweise in der Realität so gut wie nie gibt.

Ihre Hauptfigur Hannah Schmie­link ist Schulpsychologin, Sie selber waren bis vor kurzem lange Jahre Schulseelsorgerin. Und dann haben Sie beide auch noch dieselben Initialen. Wie viel Helga Streffing steckt in Hannah Schmielink?

Ich kann nicht abstreiten, dass Hannah Schmielink etwas von mir hat. Sonst könnte ich etwa ihre Versuche, Kontakt zu besagter „Eiskammer“-Klasse zu knüpfen, nicht so detailliert beschreiben. 35 Jahre im Schuldienst lassen sich halt nicht leugnen. Wenn ich ein Gespräch mit der besten Freundin der verschwundenen Schülerin schildere, helfen mir die Erfahrungen aus vielen Beratungsgesprächen als Schulseelsorgerin.

Wer mich näher kennt, wird merken, dass Hannah und ich gewisse Eigenschaften gemeinsam haben, aber sie ist nicht identisch mit mir. Immerhin ist sie knapp 20 Jahre jünger, hat weniger Lebenserfahrung und lässt sich immer wieder in entscheidenden Momenten täuschen. Das muss so sein, denn sonst würde dem Krimi ein wichtiges Spannungselement fehlen. Dass wir dieselben Initialen haben, ist mir anfangs gar nicht aufgefallen. Den Namen „Hannah“ fand ich immer schon gut.
Ihr erster Krimi erschien vor sieben Jahren, jetzt kommt ihr sechster Roman heraus. Was bedeutet das Schreiben inzwischen für Sie?

Mit dem Schreiben angefangen habe ich in meinem Sabbatjahr vor zehn Jahren – just for fun. Ich hatte viel Zeit und wollte ausprobieren, ob ich einen „unblutigen“ Krimi schreiben kann, der trotzdem spannend und logisch aufgebaut ist. Einmal angefangen, konnte ich nach der Fertigstellung der Rohversion von „Tod im Kollegium“ irgendwie nicht aufhören und habe gleich mit „Tod im Kloster-Internat“ weitergemacht.

Tja, warum? Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben. Es macht mir immer noch riesigen Spaß, mir Figuren auszudenken, Wendungen in der Handlung, Irrwege, auf die ich die Leser führen will. Die besten Ideen kommen mir dazu frühmorgens zwischen vier und fünf. Merkwürdigerweise gefällt mir auch das Überarbeiten des Textes, das bei anderen Autoren ziemlich verhasst zu sein scheint. Ich liebe es, einzelne Stellen immer weiter zu polieren, bis sie am Ende glatt zu lesen sind.
Andererseits hat mir das Schreiben in den letzten Jahren auch manchmal Druck gemacht.

Die Schule durfte schließlich nicht zu kurz kommen, sodass ich mit den Krimis immer nur in den Ferien oder an öden Winterwochen­enden weiterkam. Denn bei schönem Wetter geht es mir wie Hannah: Ich muss raus in die Natur, Fahrrad fahren, Neues sehen. Aber irgendwann sollte der Krimi schließlich fertig werden.

Sie machen viele Lesungen in Büchereien, Buchhandlungen – und sogar bei Krimi-Dinner-Veranstaltungen. Was glauben Sie: Warum sind die Erlebnisse von Hannah Schmielink im Münsterland so beliebt?

Auf Lesungen komme ich öfter mit Zuhörern ins Gespräch. Manchen gefällt es, Orte im Münsterland wiederzuerkennen. Ich kann das nachvollziehen, denn ich lese selbst gerne Bücher, die in Gegenden spielen, wo ich schon einmal war.

Außerdem finden es viele reizvoll, dass sie mit Hannah und ihrem Mann Jan, Kommissar bei der Kripo Münster, zwei Ermittler mit einem intakten, wenn auch öfter krisengeschüttelten Privatleben erleben, deren gemeinsame Geschichte immer weiter geht. So auch in diesem Band, als Hannah lange Zeit nicht ahnt, was eigentlich mit Jan los ist.
Immer wieder höre ich: „Ihre Bücher sind leicht zu lesen.“ Das freut mich sehr, so soll es sein. Die Leser sollen problemlos „eintauchen“ in die Geschichte, in die emotionalen Verwicklungen der Figuren, alles um sich vergessen und erst am Ende aufatmen, wenn der Täter gefunden ist.

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20.10.2018/Rheine

Münsterländische Volkszeitung

von: Kristina Sehr

2018_10_20-gr

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21.9.2018/Heiden

Borkener Zeitung

von: Marie-Theres Gerwert

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7.11.2017/Salzbergen

Lingener Tagespost:

Tödliche Familien“ Lesung mit Krimiautorin Helga Streffing in Salzbergen

Von Anne Bremenkamp

Foto: Anne Bremenkamp
 

 „Tödliche Familien“ heißt der fünfte Münsterlandkrimi aus der Feder der in Rheine lebenden Autorin Helga Streffing, die im Rahmen der Buch- und Spieleausstellung der Bücherei St. Cyriakus am Samstag, 11. November, ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Salzbergen aus ihrem neuesten Buch lesen wird.

Das Auditorium erwartet eine unblutige, aber psychologisch äußerst spannende Krimilesung mit charmantem Münsterländer Lokalkolorit, delikat garniert mit Sekt und Häppchen von den Salzbergener Landfrauen. Im Mittelpunkt steht in bewährter Manier die Schulpsychologin Hannah Schmielink, die in ungewöhnliche Kriminalfälle verwickelt wird und die dank ihres Einfühlungsvermögens der Polizei und damit auch ihrem Mann, einem Kommissar, oft einen entscheidenden Schritt voraus ist.

„Ich bin selbst begeisterte Krimileserin, habe mich aber oft geärgert über unlogische oder grausame Inhalte“, verweist Autorin Helga Streffing, die Lehrerin an einem Berufskolleg ist, auf ihre Motivation für das Schreiben. 2010 ist mit „Tod im Kollegium“ ihr erster Krimi im Dialogverlag des Bistums Münster erschienen, seitdem wächst ihre Fangemeinde stetig.

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23.10.2017/Tecklenburg-Ledde

 

11. November 2020 / Münsterländische Volkszeitung Rheine/Emsdettener Volkszeitung

~~ zum Vergrößern anklicken ~~

1. November 2020 / Emsdettener Volkszeitung

~~ zum Vergrößern bitte anklicken ~~

September 2020 / leben!

~~ zum Vergrößern anklicken ~~

03.09.2020 / MV Rheine

~~ zum Vergrößern bitte anklicken ~~

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Oktober 2019/Bockum-Hövel
Westfälischer Anzeiger
Vera Dunkel-Gierse
Spannende Lesung: Krimi-Autorin Helga Streffing auf Schloss Ermelinghof

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April 2019/Münster
Kirche und Schule
Dr. Magdalene Saal
Lesenswert
Tödliche Rollenspiele – Hannah Schmielink ermittelt wieder in der Schule

„Tödliche Rollenspiele“ ist der Titel des neuen Münsterland-Krimis von Autorin Helga Streffing, die Lehrerin für Recht, Politik und Englisch am Bischöf-lichen Berufskolleg Josef-Pieper-Schule in Rheine ist und dort auch lange Jahre als Schulseelsorgerin tätig war. Schulpsychologin Hannah Schmielink gerät in spannende Verwicklungen an einem Berufskolleg. Eine Schülerin ist auf einer Klassenfahrt von einem Segelschiff verschwunden, und unversehens hat Hannah mit Mobbing, Cliquen-Gehabe und Eifer-süchteleien zu tun. Mit gewohnt feiner Beobach-tungsgabe charakterisiert Autorin Helga Streffing die handelnden Personen, allen voran die Schüler/innen, von denen der Klassenlehrer behauptet, sie seien eine „nette, harmlose Truppe“. Doch warum reden die Mitschüler der vermissten Maybritt nicht mit Hannah Schmielink? Einige von ihnen scheinen ein schreckliches Geheimnis zu hüten. Und die Lehrer/innen interessiert im Moment anscheinend nur eins: Wer wird den freien Posten des Schulleiters übernehmen? Nur Franziska, die Freundin der verschwundenen Schülerin, will die Wahr-heit wissen – um jeden Preis – und löst eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen aus.

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23. Februar 2019/Neuenkirchen
Münsterländische Volkszeitung
Nina Oley
Geheimnisse am Berufskolleg

(no) NEUENKIRCHEN. „Ich denke mal, bei den meisten wird ein Bild aufgekommen sein – oder der Geruch“, mutmaßte Helga Streffing, nachdem sie die erste Szene aus ihrem Kriminalroman „Tödliche Rollenspiele“ vorgelesen und die Zuhörer damit mitten an einen Tatort entführt hatte. Die hochgestellten Stühle im Klassenraum, der metallische Geruch, wie „wenn der Sohn wieder Nasenblut gehabt hat“; gleich mit dem Einstieg in den Abend hatte Streffing ihre etwa 35 Zuhörer in ihren Bann gezogen. Die in Rheine lebende und arbeitende Autorin, Lehrerin und Schulseelsorgerin war am Donnerstag der Einladung der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) St. Michael – St. Josef gefolgt und präsentierte ihr neuestes Werk im Rahmen einer Lesung im St. Arnolder Pfarrheim. „Der Anklang scheint ja groß zu sein“, freute sich Katrin Attermeyer, die die Lesung initiiert hatte. Dabei mischten sich im Publikum Fans der Schriftstellerin mit Zuhörern, die noch keinen der mittlerweile sechs Münsterlandkrimis von Streffing gelesen hatten. Deswegen stellte die Autorin die Reihe um das ermittelnde Duo, die Psychologin Hannah Schmielink und den Kriminalkommissar Jan Heidmann zunächst einmal kurz vor. „Die Geschichte der beiden Hauptfiguren zieht sich durch die Bücher“, und wird dabei in jedem Band mit einem neuen, spannenden Kriminalfall verwoben. Während sich Hannah und Jan im Laufe der Reihe kennen und lieben lernen, lösen sie Rätsel rund um Mord und Totschlag, Kindesmissbrauch und Verschwinden und geraten dabei oft selber in brenzlige Situationen, wie zum Beispiel im fünften Teil der Serie, in der sich ein „monströser Sturm“ über dem Münsterland festsetzt. „Hannah sitzt in der Falle – aber wenn sie da nicht herausgekommen wäre, gäbe es den sechsten Teil nicht“, schmunzelte Streffing und leitete damit zur Lesung über. In einem dicken Ohrensessel sitzend las sie ausgewählte Stellen aus Hannah und Jans sechstem Fall vor. Dieser spielt am fiktiven Berufskolleg Dorenkamp in Rheine und wartet mit allerlei Ungereimtheiten auf. Nicht nur, dass die Reinigungskraft am Abend das eingangs beschriebene Klassenzimmer vorfindet. Auf dem Segeltörn einer Klasse ist außerdem eine Schülerin verschwunden. Die Klasse schweigt, der Klassenlehrer spricht von einer „pflegeleichten Truppe“, die beste Freundin des Opfers hat ihre ganz eigene Perspektive auf die Geschehnisse. Nach und nach tastet die Psychologin sich an die dunklen Geheimnisse der Schülerinnen und Schüler heran und ist dabei natürlich „wie es immer so ist ein bisschen schneller als ihr Ehemann.“ Ob oder wie sie den Fall dabei wieder einmal aufklären kann, verriet Streffing ihren Zuhörern aber natürlich noch nicht. Nach einer Reihe aufregender Szenen und Entwicklungen, garniert mit vielen liebevollen Beschreibungen bekannter Orte, beendete sie die Lesung und ließ das Publikum rätselratend zurück – wer das Geheimnis um Maybritts Verschwinden nun also lüften und seine oder ihre Theorie überprüfen möchte, muss „Tödliche Rollenspiele“ wohl nun selber lesen.

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25.1. 2019/Ibbenbüren
Ibbenbürener Volkszeitung
Brigitte Striehn

Zu einer spannenden Krimilesung hatte Dagmar Schnittker die Autorin Helga Streffing (v.l.) in die Stadtbücherei Ibbenbüren eingeladen.
Foto: Brigitte Striehn
„… Ein Hinweis auf die bisherigen Romane, dann begann die Lesung sofort mit den ersten Buchseiten. Was einer Putzfrau beim Öffnen der Tür eines Klassenzimmers den Atem stocken ließ, wurde hier nur angedeutet. Geübte Krimileser kennen jedoch diesen metallischen Geruch, der ihr entgegenschlug und ahnten, dass am Berufskolleg in Rheine etwas Schreckliches passiert sein musste.

Die von der Autorin perfekt ausgewählten Szenen brachen jeweils genau an der Stelle ab, wo die Zuhörer gern gewusst hätten, wie es weiterging. So blieb die Spannung erhalten, und niemand erfuhr zu früh, was sich während einer Klassenfahrt auf einem Segelschiff abgespielt haben könnte. Auf jeden Fall bekam Schulpsychologin Hannah Schmielink reichlich Arbeit. Sie hatte schon in den vorangegangenen Romanen der Polizei manch hilfreichen Hinweis gegeben …“

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16.1. 2019 / Ibbenbüren
Wirin in Ibbenbüren
Brigitte Striehn

Helga Streffing wird in der Stadtbibliothek aus ihrem sechsten Kriminalroman lesen. Foto: Verlag
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Ibbenbüren. „Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben“, hatte Helga Streffing kürzlich in einem Interview verraten.

Wie gut es ihr in „Tödliche Rollenspiele“ gelungen ist, einen spannenden Fall mit glaubwürdigen Figuren zu verknüpfen, erfahren die Besucher am 24. Januar (Donnerstag) bei einer Lesung in der Stadtbücherei. In ihrem sechsten Kriminalroman um die Schulpsychologin Hannah Schmielink hat die Autorin den Handlungsort in ihre Heimatstadt Rheine verlegt. Sie schildert den Albtraum eines jedes Lehrers, der mit seinen Schülern auf Klassenfahrt geht: Ein Mädchen verschwindet auf der Segeltour von dem Schiff und wird später tot aufgefunden. Die Ursachenforschung gestaltet sich schwierig, denn sowohl Mitschüler als auch Lehrer schweigen beharrlich. Hüten sie ein schreckliches Geheimnis?Erst als ein weiterer Toter gefunden wird, reißen erste Mauern ein. Für Hannah Schmielink ist es fast zu spät; sie gerät bei der Recherche in tödliche Gefahr. Ist der Täter an der Schule zu finden, und was plant er als nächstes? Helga Streffings Romane erfreuen sich auch außerhalb des Münsterlandes wachsender Beliebtheit. Sie ist in Rheine aufgewachsen und unterrichtet an einem Berufskolleg in der Emsstadt. Parallelen zwischen ihr selbst und der Romanfigur verhehlt sie nicht, einige Aspekte ihrer beruflichen Tätigkeit im Schuldienst finden sich in den Romanen wieder.

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05.12.2018 / Münsterland

Münsterländische Volkszeitung/Westfälische Nachrichten/Emsdettener Volkszeitung usw.
Beate Schräder

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25.10.2018/Münster
Kirche + Leben
Markus Nolte

„Tödliche Rollenspiele“ führt Hannah Schmielink nach Rheine

Erfolgs-Autorin Helga Streffing und ihr sechster Münsterland-Krimi

„Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine. Foto: Markus Nolte“ src=“https://www.kirche-und-leben.de/fileadmin/redaktion/bild/2018/10/Streffing1130.jpg“ alt=“Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine. Foto: Markus Nolte“ width=“1130″ height=“635″ />

Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine.Foto: Markus Nolte
Helga Streffings sechster Roman im Dialogverlag ist fertig! Die beliebte Hauptfigur Hannah Schmielink ermittelt in „Tödliche Rollenspiele“ erstmals auch in Rheine – wo auch ihre Erfinderin lebt. Im Interview verrät die Erfolgs-Autorin, warum sie mit Hannah nicht nur die Initialen teilt.Frau Streffing, was hat Sie dazu gebracht, Ihren sechsten Krimi – wie Ihr Erstlingswerk – wieder in der Schule spielen zu lassen?
Bei meinem Erstling „Tod im Kollegium“ standen eindeutig die Lehrer im Mittelpunkt. Ich fand allerdings schon damals, dass auch die Schüler eine Menge „Stoff“ für einen Schul-Krimi bieten. In jeder Klasse passieren Dinge, die man als Lehrer im Normalfall niemals mitbekommt. Besonders interessieren mich die Klassen, zu denen man irgendwie keinen Draht findet, ohne dass es eine Erklärung dafür gibt. Man unterhält sich mit den Kollegen, aber die sind meistens ebenso ratlos.Auch meine Hauptperson, die Schulpsychologin Hannah Schmielink, findet sich in so einer „Eiskammer“ wieder, als sie die Mitschüler der auf einer Klassenfahrt verschwundenen Maybritt nach dem traumatischen Erlebnis unterstützen will. Niemand redet mit ihr, alle starren mit leerem Blick vor sich hin. Erst nach und nach findet sie heraus, warum das so ist.„Tödliche Rollenspiele“ heißt Ihr neuester Krimi, bei dem wie immer Hannah Schmielink ermittelt. Was hat es mit dem Titel auf sich? Worum geht es?Es geht um die Schüler in May­britts Klasse und ihre Rollen als Klassen-Clown, Anführer, Mitläufer und Opfer, aber auch um den Schulleiter, die Sekretärin, die Lehrer, die ebenfalls ihre festen Rollen haben. Was aber passiert, wenn ein Opfer seinen Part nicht mehr spielen will? Welche Auswirkungen hat es, wenn ein Lehrer Grenzen überschreitet, gar „aus der Rolle fällt“? Was geschieht, wenn die Rolle des Schulleiters – wie an vielen Schulen heutzutage üblich – nicht besetzt werden kann? Wie man sich denken kann, geht das alles in einem Krimi nicht gut aus. Last but not least findet tatsächlich ein „Rollenspiel“ im wörtlichen Sinn statt – mit fatalen Folgen. Mehr möchte ich dazu natürlich nicht verraten.
Noch eine Premiere: Endlich spielt einer Ihrer Münsterlandkrimis vor allem in Ihrer Heimatstadt Rheine. Warum hat das so lange gedauert?
Als ich vor genau zehn Jahren meinen Erstling schrieb, habe ich den Ort des Geschehens bewusst im Unklaren gelassen. Ich zweifelte, ob sich irgendwer für den Krimi interessieren würde, hatte lange Zeit nicht mal einen Verlag, der ihn drucken wollte. Auf keinen Fall wollte ich, dass das Buch nur deswegen gelesen wird, weil es in meiner Heimatstadt spielt und spekuliert wird, wer die handelnden Personen wohl im realen Leben sein könnten.

Mittlerweile hat sich aus einem Band eine Reihe entwickelt, die im Münsterland und darüber hi­naus gerne gelesen wird. Die Idee, Rheine endlich einmal als Schauplatz zu nehmen, hat sich über die Jahre bei mir immer mehr verfestigt. Der Leser erlebt aus der Sicht meiner Hauptfigur einige Orte in der Stadt, die ich sehr schätze, die aber nicht so bekannt sind wie der Natur-Zoo oder Kloster Bentlage. Ich finde, Rheine hat es absolut verdient, in den Vordergrund gerückt zu werden.
Im richtigen Leben arbeiten Sie selber als Lehrerin an einem Berufskolleg. Ihr neuer Krimi spielt ebenfalls an einer solchen Schule, und den „Lehrkörper“ beschreiben sie teils als ziemlich eigenwillig. Könnten sich einige Ihrer Kollegen darin erkennen?

In meinem Kollegium gibt es eine Reihe von Hannah-Schmielink-Fans der ersten Stunde, andere lesen meine Krimis nicht. Dass nun ein neuer Schul-Krimi erscheint, wird vollkommen gelassen hingenommen. Ich glaube, jedem ist bewusst, dass ich lediglich gewisse Lehrer-Typen darstelle, die überall vorkommen könnten. Der eine interpretiert seine Rolle gewissenhaft, vielleicht sogar übereifrig, andere lassen gerne mal Fünfe gerade sein. Es gibt die „Schüler-freundlichen“ und diejenigen, die ihren Beruf eher als Job ausüben. Eine verschwundene Schülerin und ein Mord in der Schule wie in „Tödliche Rollenspiele“ führen unweigerlich zu dramatischen Zuspitzungen, die es glücklicherweise in der Realität so gut wie nie gibt.

Ihre Hauptfigur Hannah Schmie­link ist Schulpsychologin, Sie selber waren bis vor kurzem lange Jahre Schulseelsorgerin. Und dann haben Sie beide auch noch dieselben Initialen. Wie viel Helga Streffing steckt in Hannah Schmielink?

Ich kann nicht abstreiten, dass Hannah Schmielink etwas von mir hat. Sonst könnte ich etwa ihre Versuche, Kontakt zu besagter „Eiskammer“-Klasse zu knüpfen, nicht so detailliert beschreiben. 35 Jahre im Schuldienst lassen sich halt nicht leugnen. Wenn ich ein Gespräch mit der besten Freundin der verschwundenen Schülerin schildere, helfen mir die Erfahrungen aus vielen Beratungsgesprächen als Schulseelsorgerin.

Wer mich näher kennt, wird merken, dass Hannah und ich gewisse Eigenschaften gemeinsam haben, aber sie ist nicht identisch mit mir. Immerhin ist sie knapp 20 Jahre jünger, hat weniger Lebenserfahrung und lässt sich immer wieder in entscheidenden Momenten täuschen. Das muss so sein, denn sonst würde dem Krimi ein wichtiges Spannungselement fehlen. Dass wir dieselben Initialen haben, ist mir anfangs gar nicht aufgefallen. Den Namen „Hannah“ fand ich immer schon gut.
Ihr erster Krimi erschien vor sieben Jahren, jetzt kommt ihr sechster Roman heraus. Was bedeutet das Schreiben inzwischen für Sie?

Mit dem Schreiben angefangen habe ich in meinem Sabbatjahr vor zehn Jahren – just for fun. Ich hatte viel Zeit und wollte ausprobieren, ob ich einen „unblutigen“ Krimi schreiben kann, der trotzdem spannend und logisch aufgebaut ist. Einmal angefangen, konnte ich nach der Fertigstellung der Rohversion von „Tod im Kollegium“ irgendwie nicht aufhören und habe gleich mit „Tod im Kloster-Internat“ weitergemacht.

Tja, warum? Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben. Es macht mir immer noch riesigen Spaß, mir Figuren auszudenken, Wendungen in der Handlung, Irrwege, auf die ich die Leser führen will. Die besten Ideen kommen mir dazu frühmorgens zwischen vier und fünf. Merkwürdigerweise gefällt mir auch das Überarbeiten des Textes, das bei anderen Autoren ziemlich verhasst zu sein scheint. Ich liebe es, einzelne Stellen immer weiter zu polieren, bis sie am Ende glatt zu lesen sind.
Andererseits hat mir das Schreiben in den letzten Jahren auch manchmal Druck gemacht.

Die Schule durfte schließlich nicht zu kurz kommen, sodass ich mit den Krimis immer nur in den Ferien oder an öden Winterwochen­enden weiterkam. Denn bei schönem Wetter geht es mir wie Hannah: Ich muss raus in die Natur, Fahrrad fahren, Neues sehen. Aber irgendwann sollte der Krimi schließlich fertig werden.

Sie machen viele Lesungen in Büchereien, Buchhandlungen – und sogar bei Krimi-Dinner-Veranstaltungen. Was glauben Sie: Warum sind die Erlebnisse von Hannah Schmielink im Münsterland so beliebt?

Auf Lesungen komme ich öfter mit Zuhörern ins Gespräch. Manchen gefällt es, Orte im Münsterland wiederzuerkennen. Ich kann das nachvollziehen, denn ich lese selbst gerne Bücher, die in Gegenden spielen, wo ich schon einmal war.

Außerdem finden es viele reizvoll, dass sie mit Hannah und ihrem Mann Jan, Kommissar bei der Kripo Münster, zwei Ermittler mit einem intakten, wenn auch öfter krisengeschüttelten Privatleben erleben, deren gemeinsame Geschichte immer weiter geht. So auch in diesem Band, als Hannah lange Zeit nicht ahnt, was eigentlich mit Jan los ist.
Immer wieder höre ich: „Ihre Bücher sind leicht zu lesen.“ Das freut mich sehr, so soll es sein. Die Leser sollen problemlos „eintauchen“ in die Geschichte, in die emotionalen Verwicklungen der Figuren, alles um sich vergessen und erst am Ende aufatmen, wenn der Täter gefunden ist.

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20.10.2018/Rheine

Münsterländische Volkszeitung

von: Kristina Sehr

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21.9.2018/Heiden

Borkener Zeitung

von: Marie-Theres Gerwert

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7.11.2017/Salzbergen

Lingener Tagespost:

Tödliche Familien“ Lesung mit Krimiautorin Helga Streffing in Salzbergen

Von Anne Bremenkamp

Foto: Anne Bremenkamp
 

 „Tödliche Familien“ heißt der fünfte Münsterlandkrimi aus der Feder der in Rheine lebenden Autorin Helga Streffing, die im Rahmen der Buch- und Spieleausstellung der Bücherei St. Cyriakus am Samstag, 11. November, ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Salzbergen aus ihrem neuesten Buch lesen wird.

Das Auditorium erwartet eine unblutige, aber psychologisch äußerst spannende Krimilesung mit charmantem Münsterländer Lokalkolorit, delikat garniert mit Sekt und Häppchen von den Salzbergener Landfrauen. Im Mittelpunkt steht in bewährter Manier die Schulpsychologin Hannah Schmielink, die in ungewöhnliche Kriminalfälle verwickelt wird und die dank ihres Einfühlungsvermögens der Polizei und damit auch ihrem Mann, einem Kommissar, oft einen entscheidenden Schritt voraus ist.

„Ich bin selbst begeisterte Krimileserin, habe mich aber oft geärgert über unlogische oder grausame Inhalte“, verweist Autorin Helga Streffing, die Lehrerin an einem Berufskolleg ist, auf ihre Motivation für das Schreiben. 2010 ist mit „Tod im Kollegium“ ihr erster Krimi im Dialogverlag des Bistums Münster erschienen, seitdem wächst ihre Fangemeinde stetig.

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23.10.2017/Tecklenburg-Ledde

11. November 2020 / Münsterländische Volkszeitung Rheine/Emsdettener Volkszeitung

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1. November 2020 / Emsdettener Volkszeitung

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September 2020 / leben!

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03.09.2020 / MV Rheine

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Oktober 2019/Bockum-Hövel
Westfälischer Anzeiger
Vera Dunkel-Gierse
Spannende Lesung: Krimi-Autorin Helga Streffing auf Schloss Ermelinghof

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April 2019/Münster
Kirche und Schule
Dr. Magdalene Saal
Lesenswert
Tödliche Rollenspiele – Hannah Schmielink ermittelt wieder in der Schule

„Tödliche Rollenspiele“ ist der Titel des neuen Münsterland-Krimis von Autorin Helga Streffing, die Lehrerin für Recht, Politik und Englisch am Bischöf-lichen Berufskolleg Josef-Pieper-Schule in Rheine ist und dort auch lange Jahre als Schulseelsorgerin tätig war. Schulpsychologin Hannah Schmielink gerät in spannende Verwicklungen an einem Berufskolleg. Eine Schülerin ist auf einer Klassenfahrt von einem Segelschiff verschwunden, und unversehens hat Hannah mit Mobbing, Cliquen-Gehabe und Eifer-süchteleien zu tun. Mit gewohnt feiner Beobach-tungsgabe charakterisiert Autorin Helga Streffing die handelnden Personen, allen voran die Schüler/innen, von denen der Klassenlehrer behauptet, sie seien eine „nette, harmlose Truppe“. Doch warum reden die Mitschüler der vermissten Maybritt nicht mit Hannah Schmielink? Einige von ihnen scheinen ein schreckliches Geheimnis zu hüten. Und die Lehrer/innen interessiert im Moment anscheinend nur eins: Wer wird den freien Posten des Schulleiters übernehmen? Nur Franziska, die Freundin der verschwundenen Schülerin, will die Wahr-heit wissen – um jeden Preis – und löst eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen aus.

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23. Februar 2019/Neuenkirchen
Münsterländische Volkszeitung
Nina Oley
Geheimnisse am Berufskolleg

(no) NEUENKIRCHEN. „Ich denke mal, bei den meisten wird ein Bild aufgekommen sein – oder der Geruch“, mutmaßte Helga Streffing, nachdem sie die erste Szene aus ihrem Kriminalroman „Tödliche Rollenspiele“ vorgelesen und die Zuhörer damit mitten an einen Tatort entführt hatte. Die hochgestellten Stühle im Klassenraum, der metallische Geruch, wie „wenn der Sohn wieder Nasenblut gehabt hat“; gleich mit dem Einstieg in den Abend hatte Streffing ihre etwa 35 Zuhörer in ihren Bann gezogen. Die in Rheine lebende und arbeitende Autorin, Lehrerin und Schulseelsorgerin war am Donnerstag der Einladung der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) St. Michael – St. Josef gefolgt und präsentierte ihr neuestes Werk im Rahmen einer Lesung im St. Arnolder Pfarrheim. „Der Anklang scheint ja groß zu sein“, freute sich Katrin Attermeyer, die die Lesung initiiert hatte. Dabei mischten sich im Publikum Fans der Schriftstellerin mit Zuhörern, die noch keinen der mittlerweile sechs Münsterlandkrimis von Streffing gelesen hatten. Deswegen stellte die Autorin die Reihe um das ermittelnde Duo, die Psychologin Hannah Schmielink und den Kriminalkommissar Jan Heidmann zunächst einmal kurz vor. „Die Geschichte der beiden Hauptfiguren zieht sich durch die Bücher“, und wird dabei in jedem Band mit einem neuen, spannenden Kriminalfall verwoben. Während sich Hannah und Jan im Laufe der Reihe kennen und lieben lernen, lösen sie Rätsel rund um Mord und Totschlag, Kindesmissbrauch und Verschwinden und geraten dabei oft selber in brenzlige Situationen, wie zum Beispiel im fünften Teil der Serie, in der sich ein „monströser Sturm“ über dem Münsterland festsetzt. „Hannah sitzt in der Falle – aber wenn sie da nicht herausgekommen wäre, gäbe es den sechsten Teil nicht“, schmunzelte Streffing und leitete damit zur Lesung über. In einem dicken Ohrensessel sitzend las sie ausgewählte Stellen aus Hannah und Jans sechstem Fall vor. Dieser spielt am fiktiven Berufskolleg Dorenkamp in Rheine und wartet mit allerlei Ungereimtheiten auf. Nicht nur, dass die Reinigungskraft am Abend das eingangs beschriebene Klassenzimmer vorfindet. Auf dem Segeltörn einer Klasse ist außerdem eine Schülerin verschwunden. Die Klasse schweigt, der Klassenlehrer spricht von einer „pflegeleichten Truppe“, die beste Freundin des Opfers hat ihre ganz eigene Perspektive auf die Geschehnisse. Nach und nach tastet die Psychologin sich an die dunklen Geheimnisse der Schülerinnen und Schüler heran und ist dabei natürlich „wie es immer so ist ein bisschen schneller als ihr Ehemann.“ Ob oder wie sie den Fall dabei wieder einmal aufklären kann, verriet Streffing ihren Zuhörern aber natürlich noch nicht. Nach einer Reihe aufregender Szenen und Entwicklungen, garniert mit vielen liebevollen Beschreibungen bekannter Orte, beendete sie die Lesung und ließ das Publikum rätselratend zurück – wer das Geheimnis um Maybritts Verschwinden nun also lüften und seine oder ihre Theorie überprüfen möchte, muss „Tödliche Rollenspiele“ wohl nun selber lesen.

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25.1. 2019/Ibbenbüren
Ibbenbürener Volkszeitung
Brigitte Striehn

Zu einer spannenden Krimilesung hatte Dagmar Schnittker die Autorin Helga Streffing (v.l.) in die Stadtbücherei Ibbenbüren eingeladen.
Foto: Brigitte Striehn
„… Ein Hinweis auf die bisherigen Romane, dann begann die Lesung sofort mit den ersten Buchseiten. Was einer Putzfrau beim Öffnen der Tür eines Klassenzimmers den Atem stocken ließ, wurde hier nur angedeutet. Geübte Krimileser kennen jedoch diesen metallischen Geruch, der ihr entgegenschlug und ahnten, dass am Berufskolleg in Rheine etwas Schreckliches passiert sein musste.

Die von der Autorin perfekt ausgewählten Szenen brachen jeweils genau an der Stelle ab, wo die Zuhörer gern gewusst hätten, wie es weiterging. So blieb die Spannung erhalten, und niemand erfuhr zu früh, was sich während einer Klassenfahrt auf einem Segelschiff abgespielt haben könnte. Auf jeden Fall bekam Schulpsychologin Hannah Schmielink reichlich Arbeit. Sie hatte schon in den vorangegangenen Romanen der Polizei manch hilfreichen Hinweis gegeben …“

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16.1. 2019 / Ibbenbüren
Wirin in Ibbenbüren
Brigitte Striehn

Helga Streffing wird in der Stadtbibliothek aus ihrem sechsten Kriminalroman lesen. Foto: Verlag
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Ibbenbüren. „Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben“, hatte Helga Streffing kürzlich in einem Interview verraten.

Wie gut es ihr in „Tödliche Rollenspiele“ gelungen ist, einen spannenden Fall mit glaubwürdigen Figuren zu verknüpfen, erfahren die Besucher am 24. Januar (Donnerstag) bei einer Lesung in der Stadtbücherei. In ihrem sechsten Kriminalroman um die Schulpsychologin Hannah Schmielink hat die Autorin den Handlungsort in ihre Heimatstadt Rheine verlegt. Sie schildert den Albtraum eines jedes Lehrers, der mit seinen Schülern auf Klassenfahrt geht: Ein Mädchen verschwindet auf der Segeltour von dem Schiff und wird später tot aufgefunden. Die Ursachenforschung gestaltet sich schwierig, denn sowohl Mitschüler als auch Lehrer schweigen beharrlich. Hüten sie ein schreckliches Geheimnis?Erst als ein weiterer Toter gefunden wird, reißen erste Mauern ein. Für Hannah Schmielink ist es fast zu spät; sie gerät bei der Recherche in tödliche Gefahr. Ist der Täter an der Schule zu finden, und was plant er als nächstes? Helga Streffings Romane erfreuen sich auch außerhalb des Münsterlandes wachsender Beliebtheit. Sie ist in Rheine aufgewachsen und unterrichtet an einem Berufskolleg in der Emsstadt. Parallelen zwischen ihr selbst und der Romanfigur verhehlt sie nicht, einige Aspekte ihrer beruflichen Tätigkeit im Schuldienst finden sich in den Romanen wieder.

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05.12.2018 / Münsterland

Münsterländische Volkszeitung/Westfälische Nachrichten/Emsdettener Volkszeitung usw.
Beate Schräder

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25.10.2018/Münster
Kirche + Leben
Markus Nolte

„Tödliche Rollenspiele“ führt Hannah Schmielink nach Rheine

Erfolgs-Autorin Helga Streffing und ihr sechster Münsterland-Krimi

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Helga Streffing (62) mit ihren sechs Münsterland-Krimis. Im richtigen Leben ist sie Lehrerin am Bischöflichen Berufskolleg in Rheine.Foto: Markus Nolte
Helga Streffings sechster Roman im Dialogverlag ist fertig! Die beliebte Hauptfigur Hannah Schmielink ermittelt in „Tödliche Rollenspiele“ erstmals auch in Rheine – wo auch ihre Erfinderin lebt. Im Interview verrät die Erfolgs-Autorin, warum sie mit Hannah nicht nur die Initialen teilt.Frau Streffing, was hat Sie dazu gebracht, Ihren sechsten Krimi – wie Ihr Erstlingswerk – wieder in der Schule spielen zu lassen?
Bei meinem Erstling „Tod im Kollegium“ standen eindeutig die Lehrer im Mittelpunkt. Ich fand allerdings schon damals, dass auch die Schüler eine Menge „Stoff“ für einen Schul-Krimi bieten. In jeder Klasse passieren Dinge, die man als Lehrer im Normalfall niemals mitbekommt. Besonders interessieren mich die Klassen, zu denen man irgendwie keinen Draht findet, ohne dass es eine Erklärung dafür gibt. Man unterhält sich mit den Kollegen, aber die sind meistens ebenso ratlos.Auch meine Hauptperson, die Schulpsychologin Hannah Schmielink, findet sich in so einer „Eiskammer“ wieder, als sie die Mitschüler der auf einer Klassenfahrt verschwundenen Maybritt nach dem traumatischen Erlebnis unterstützen will. Niemand redet mit ihr, alle starren mit leerem Blick vor sich hin. Erst nach und nach findet sie heraus, warum das so ist.„Tödliche Rollenspiele“ heißt Ihr neuester Krimi, bei dem wie immer Hannah Schmielink ermittelt. Was hat es mit dem Titel auf sich? Worum geht es?Es geht um die Schüler in May­britts Klasse und ihre Rollen als Klassen-Clown, Anführer, Mitläufer und Opfer, aber auch um den Schulleiter, die Sekretärin, die Lehrer, die ebenfalls ihre festen Rollen haben. Was aber passiert, wenn ein Opfer seinen Part nicht mehr spielen will? Welche Auswirkungen hat es, wenn ein Lehrer Grenzen überschreitet, gar „aus der Rolle fällt“? Was geschieht, wenn die Rolle des Schulleiters – wie an vielen Schulen heutzutage üblich – nicht besetzt werden kann? Wie man sich denken kann, geht das alles in einem Krimi nicht gut aus. Last but not least findet tatsächlich ein „Rollenspiel“ im wörtlichen Sinn statt – mit fatalen Folgen. Mehr möchte ich dazu natürlich nicht verraten.
Noch eine Premiere: Endlich spielt einer Ihrer Münsterlandkrimis vor allem in Ihrer Heimatstadt Rheine. Warum hat das so lange gedauert?
Als ich vor genau zehn Jahren meinen Erstling schrieb, habe ich den Ort des Geschehens bewusst im Unklaren gelassen. Ich zweifelte, ob sich irgendwer für den Krimi interessieren würde, hatte lange Zeit nicht mal einen Verlag, der ihn drucken wollte. Auf keinen Fall wollte ich, dass das Buch nur deswegen gelesen wird, weil es in meiner Heimatstadt spielt und spekuliert wird, wer die handelnden Personen wohl im realen Leben sein könnten.

Mittlerweile hat sich aus einem Band eine Reihe entwickelt, die im Münsterland und darüber hi­naus gerne gelesen wird. Die Idee, Rheine endlich einmal als Schauplatz zu nehmen, hat sich über die Jahre bei mir immer mehr verfestigt. Der Leser erlebt aus der Sicht meiner Hauptfigur einige Orte in der Stadt, die ich sehr schätze, die aber nicht so bekannt sind wie der Natur-Zoo oder Kloster Bentlage. Ich finde, Rheine hat es absolut verdient, in den Vordergrund gerückt zu werden.
Im richtigen Leben arbeiten Sie selber als Lehrerin an einem Berufskolleg. Ihr neuer Krimi spielt ebenfalls an einer solchen Schule, und den „Lehrkörper“ beschreiben sie teils als ziemlich eigenwillig. Könnten sich einige Ihrer Kollegen darin erkennen?

In meinem Kollegium gibt es eine Reihe von Hannah-Schmielink-Fans der ersten Stunde, andere lesen meine Krimis nicht. Dass nun ein neuer Schul-Krimi erscheint, wird vollkommen gelassen hingenommen. Ich glaube, jedem ist bewusst, dass ich lediglich gewisse Lehrer-Typen darstelle, die überall vorkommen könnten. Der eine interpretiert seine Rolle gewissenhaft, vielleicht sogar übereifrig, andere lassen gerne mal Fünfe gerade sein. Es gibt die „Schüler-freundlichen“ und diejenigen, die ihren Beruf eher als Job ausüben. Eine verschwundene Schülerin und ein Mord in der Schule wie in „Tödliche Rollenspiele“ führen unweigerlich zu dramatischen Zuspitzungen, die es glücklicherweise in der Realität so gut wie nie gibt.

Ihre Hauptfigur Hannah Schmie­link ist Schulpsychologin, Sie selber waren bis vor kurzem lange Jahre Schulseelsorgerin. Und dann haben Sie beide auch noch dieselben Initialen. Wie viel Helga Streffing steckt in Hannah Schmielink?

Ich kann nicht abstreiten, dass Hannah Schmielink etwas von mir hat. Sonst könnte ich etwa ihre Versuche, Kontakt zu besagter „Eiskammer“-Klasse zu knüpfen, nicht so detailliert beschreiben. 35 Jahre im Schuldienst lassen sich halt nicht leugnen. Wenn ich ein Gespräch mit der besten Freundin der verschwundenen Schülerin schildere, helfen mir die Erfahrungen aus vielen Beratungsgesprächen als Schulseelsorgerin.

Wer mich näher kennt, wird merken, dass Hannah und ich gewisse Eigenschaften gemeinsam haben, aber sie ist nicht identisch mit mir. Immerhin ist sie knapp 20 Jahre jünger, hat weniger Lebenserfahrung und lässt sich immer wieder in entscheidenden Momenten täuschen. Das muss so sein, denn sonst würde dem Krimi ein wichtiges Spannungselement fehlen. Dass wir dieselben Initialen haben, ist mir anfangs gar nicht aufgefallen. Den Namen „Hannah“ fand ich immer schon gut.
Ihr erster Krimi erschien vor sieben Jahren, jetzt kommt ihr sechster Roman heraus. Was bedeutet das Schreiben inzwischen für Sie?

Mit dem Schreiben angefangen habe ich in meinem Sabbatjahr vor zehn Jahren – just for fun. Ich hatte viel Zeit und wollte ausprobieren, ob ich einen „unblutigen“ Krimi schreiben kann, der trotzdem spannend und logisch aufgebaut ist. Einmal angefangen, konnte ich nach der Fertigstellung der Rohversion von „Tod im Kollegium“ irgendwie nicht aufhören und habe gleich mit „Tod im Kloster-Internat“ weitergemacht.

Tja, warum? Beim Schreiben kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und kreativ sein, muss aber auch gut strukturieren, sonst verliere ich den Faden, der auf die Lösung des Rätsels zuläuft. Beides zu vereinen, ist das Reizvolle am Krimi-Schreiben. Es macht mir immer noch riesigen Spaß, mir Figuren auszudenken, Wendungen in der Handlung, Irrwege, auf die ich die Leser führen will. Die besten Ideen kommen mir dazu frühmorgens zwischen vier und fünf. Merkwürdigerweise gefällt mir auch das Überarbeiten des Textes, das bei anderen Autoren ziemlich verhasst zu sein scheint. Ich liebe es, einzelne Stellen immer weiter zu polieren, bis sie am Ende glatt zu lesen sind.
Andererseits hat mir das Schreiben in den letzten Jahren auch manchmal Druck gemacht.

Die Schule durfte schließlich nicht zu kurz kommen, sodass ich mit den Krimis immer nur in den Ferien oder an öden Winterwochen­enden weiterkam. Denn bei schönem Wetter geht es mir wie Hannah: Ich muss raus in die Natur, Fahrrad fahren, Neues sehen. Aber irgendwann sollte der Krimi schließlich fertig werden.

Sie machen viele Lesungen in Büchereien, Buchhandlungen – und sogar bei Krimi-Dinner-Veranstaltungen. Was glauben Sie: Warum sind die Erlebnisse von Hannah Schmielink im Münsterland so beliebt?

Auf Lesungen komme ich öfter mit Zuhörern ins Gespräch. Manchen gefällt es, Orte im Münsterland wiederzuerkennen. Ich kann das nachvollziehen, denn ich lese selbst gerne Bücher, die in Gegenden spielen, wo ich schon einmal war.

Außerdem finden es viele reizvoll, dass sie mit Hannah und ihrem Mann Jan, Kommissar bei der Kripo Münster, zwei Ermittler mit einem intakten, wenn auch öfter krisengeschüttelten Privatleben erleben, deren gemeinsame Geschichte immer weiter geht. So auch in diesem Band, als Hannah lange Zeit nicht ahnt, was eigentlich mit Jan los ist.
Immer wieder höre ich: „Ihre Bücher sind leicht zu lesen.“ Das freut mich sehr, so soll es sein. Die Leser sollen problemlos „eintauchen“ in die Geschichte, in die emotionalen Verwicklungen der Figuren, alles um sich vergessen und erst am Ende aufatmen, wenn der Täter gefunden ist.

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20.10.2018/Rheine

Münsterländische Volkszeitung

von: Kristina Sehr

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21.9.2018/Heiden

Borkener Zeitung

von: Marie-Theres Gerwert

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7.11.2017/Salzbergen

Lingener Tagespost:

Tödliche Familien“ Lesung mit Krimiautorin Helga Streffing in Salzbergen

Von Anne Bremenkamp

Foto: Anne Bremenkamp
 

 „Tödliche Familien“ heißt der fünfte Münsterlandkrimi aus der Feder der in Rheine lebenden Autorin Helga Streffing, die im Rahmen der Buch- und Spieleausstellung der Bücherei St. Cyriakus am Samstag, 11. November, ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Salzbergen aus ihrem neuesten Buch lesen wird.

Das Auditorium erwartet eine unblutige, aber psychologisch äußerst spannende Krimilesung mit charmantem Münsterländer Lokalkolorit, delikat garniert mit Sekt und Häppchen von den Salzbergener Landfrauen. Im Mittelpunkt steht in bewährter Manier die Schulpsychologin Hannah Schmielink, die in ungewöhnliche Kriminalfälle verwickelt wird und die dank ihres Einfühlungsvermögens der Polizei und damit auch ihrem Mann, einem Kommissar, oft einen entscheidenden Schritt voraus ist.

„Ich bin selbst begeisterte Krimileserin, habe mich aber oft geärgert über unlogische oder grausame Inhalte“, verweist Autorin Helga Streffing, die Lehrerin an einem Berufskolleg ist, auf ihre Motivation für das Schreiben. 2010 ist mit „Tod im Kollegium“ ihr erster Krimi im Dialogverlag des Bistums Münster erschienen, seitdem wächst ihre Fangemeinde stetig.

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23.10.2017/Tecklenburg-Ledde