Rezension: „Nah am Leben“

Ein kleines „Risiko“ war es schon, einem „Kölschen“ ein Exemplar von „Tödliche Familien“ für eine Rezension zu schicken. Wie würde ihm ein Münsterland-Krimi wohl gefallen? Nun, er schätzt vor allem die Darstellung von Land und Leuten „Nah am Leben“. Dies und viele andere genau beobachtete Aspekte findet man in seiner Rezension.

„Nah am Leben“

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Hannahs Fälle bei „Bücherserien“

Für alle, die gerne systematisch und von vorn lesen: ein brandneuer Artikel bei der online-Plattform „Bücherserien“ über meine Münsterland-Krimis:

Es lässt sich nicht leugnen, dass Helga Streffing eine besondere Affinität zum idyllischen Münsterland hat: So studierte die 1956 geborene Autorin, die außerdem auch als Lehrerin und Schulseelsorgerin arbeitet, in Münster Anglistik und Sozialwissenschaften. Auch heute noch lebt die Mutter von zwei schon erwachsenen Kindern und zweifache Großmutter mit ihrem Ehemann in Rheine, das ebenfalls zum Regierungsbezirk Münster gehört. Helga Streffing unterrichtet am dort ansässigen Berufskolleg. Ihren ersten Kriminalroman veröffentlichte sie 2010. …

Die Münsterlandkrimis mit Hannah Schmielink von Helga Streffing:

Romane von Helga StreffingIn dieser Umgebung, die sehr ländlich geprägt und in deren Bevölkerung das Regionalbewusstsein stark ausgebildet ist, siedelt Helga Streffing ihre Kriminalromane an. Hierbei kommen ihr ihre Ortskenntnisse zugute, um ein lebendiges Bild zeichnen zu können. In mittlerweile fünf „Münsterland-Krimis“ – der bisher letzte erschien Ende 2016 – schickt sie ein ungleiches Ermittlerduo ins Rennen, das sich dennoch perfekt ergänzt: Die Münsteraner Psychologin Hannah Schmielink und den als attraktiv beschriebenen Kriminalkommissar Jan Heidmeier, der bei der Kripo Münster angestellt ist. Nach ihrem Zusammentreffen am ersten Tatort der Reihe kommen sich beide im Verlauf der Serie nicht nur beruflich schnell näher: Bereits im zweiten Band teilt das Duo neben der gemeinsamen Arbeit an der Aufklärung bizarrer Mordfälle auch Tisch und Bett. Auch die Hochzeitsreise der beiden Protagonisten, die den Ort des Geschehens ausnahmsweise vom Münsterland nach Israel verlegt, wo die Frischvermählten eine Pilgereise unternehmen möchten, wird von einem Mordfall überschattet.

Helga Streffing gelingt es, unterhaltsame Spannung aufzubauen, ohne sich in allzu blutigen und grausamen Details zu verlieren. Ihre Kriminalromane leben nicht zuletzt von einem liebenswerten Lokalkolorit, der den Krimis einen ganz eigenen Charme verleiht.

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Rezension auf der Kulturseite der WN

Sehr schöne Rezension auf der Kulturseite der „Westfälischen Nachrichten“ von Beate Schräder am 3.1.17. Mir gefällt besonders, wie die verschiedenen Ebenen des Krimis dargestellt werden – bis hin zu Hannahs privaten Schwierigkeiten.

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Premierenlesung „Tödliche Familien“in Ahaus

Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres bin ich demnächst zur Lesung in Ahaus und Umgebung: im März 2016 war ich zur Gast im Dormitorium von Asbeck, im September in der Sparkasse Westmünsterland in Ahaus, und am 16. Februar 2017 auf Einladung der KFD St. Josef zur Premierenlesung von „Tödliche Familien“ in der Ahauser Gaststätte Am Schulzenbusch. Der Eintritt ist frei. Ich freue mich auf die Hannah-Schmielink-Fans im westlichen Münsterland.

Infos zur Anmeldung:

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„Krimi-Kulisse“ vor der Haustür

Ist natürlich spannend, wenn der Krimi sozusagen „vor der Haustür“ spielt. Dieses Mal haben u.a. die Emsdettener das Vergnügen bei meinem 5. Münsterland-Krimi „Tödliche Familien“. Die „Emsdettener Volkszeitung“ schreibt am 8.12.16:

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Hannah Schmielink ermittelt wieder

„Kirche+Leben“ veröffentlichte diesen Artikel am 25.11.16 online. Schon wegen der Luftaufnahme lohnt sich das Klicken.

Link zum Bericht

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Interview zu „Tödliche Familien“

Mein Lektor Markus Nolte wollte es wieder einmal genau wissen und hat mich für „Kirche und Leben“ zu meinem neuen Krimi interviewt. Hier ein Auszug:

FRAGE: In Ihrem letzten Krimi „Pilgerfahrt in den Tod“ haben Sie die Leser nach Israel entführt – jetzt geht es in eine münsterländische Bauerschaft. Was hat Sie daran so gereizt?

Helga Streffing: Ich bin seit vielen Jahren mit einer Familie befreundet, die von der Milchwirtschaft lebt. Auf ihrem Hof habe ich zum ersten Mal einen Melkstand betreten, die Geburt eines Kalbes miterlebt und vom unberechenbaren Auf und Ab des Milchpreises gehört. Die harte Arbeit, existenzielle Ängste, entnervende Bürokratie aus Brüssel, Konkurrenz und Gehässigkeiten in der Bauerschaft, weil nur die „Großen“ überleben – all das hat mich sehr beeindruckt. Grund genug, darüber einen Krimi zu schreiben.

FRAGE: Diesmal geht es um den Verdacht auf Vernachlässigung eines Kleinkinds, aber auch um den wirtschaftlichen Druck, den die Milchbauern zu spüren bekommen. Wie politisch ist Ihr neuer Krimi?

Helga Streffing: Viele Krimis – man denke nur an die Tatort-Reihe – bringen dem Leser eine aktuelle Thematik nahe. Aber niemand braucht Sorge zu haben, dass er in »Tödliche Familien« grausame Szenen vorgesetzt bekommt. Vielmehr taucht der Leser durch Hannahs Brille in die Probleme ein und kann sie hoffentlich nachempfinden. Ich hatte glücklicherweise authentische Quellen: Berichte meiner Schüler über von ihren Eltern vernachlässigte Kinder in Kitas oder Heimen und eine gute Freundin, die seit vielen Jahren Kinder, die ihren Eltern weggenommen werden mussten, in einer Bereitschaftspflegestelle betreut. Ich würde also schon sagen, dass der Krimi in einem weiteren Sinne politisch ist, aber die Wertung überlässt er selbstverständlich dem Leser. So ganz kann ich die Politik-Lehrerin eben doch nicht verleugnen.

FRAGE: Mittlerweile reisen Sie – neben Ihrem Job als Lehrerin – ganz ordentlich für Lesungen durchs Land. Warum tun Sie sich das an?

Lesungen sind tatsächlich anstrengend. Wenn ich mal wieder unterwegs bin, nicht wissend wer und was mich vor Ort erwartet, frage ich mich schon manchmal, warum: weil jede Lesung meine Krimis bekannter macht. Weil mein Mann mich sehr häufig »chauffiert«. Weil ich viele sehenswerte Orte im Münsterland und darüber hinaus kennengelernt habe. Weil ich auf unglaublich engagierte Menschen in Buchhandlungen, Büchereien und Vereinen treffe. Weil mir das Lesen einfach großen Spaß macht. Und weil Lesungen der Ort sind, um mit Lesern in Kontakt zu kommen: die beste Motivation, mir immer neue Fälle um Hannah und Jan auszudenken.

Interview: Dialogverlag Münster

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Krimi Nr. 5 erscheint Mitte November

Mitte November sollte der neue Band meiner Krimi-Reihe ausgeliefert werden können. Schulpsychologin Hannah Schmielink tut nur ihre Arbeit und gerät wieder einmal mitten in einen Mordfall. Hier ein kleiner Einblick in den Inhalt:

Roddy schreit sich die Seele aus dem Leib, als er im Tecklenburger Jugendamt seiner Mutter begegnet. Was hat er in den ersten Monaten seines Lebens alles erleiden müssen? Will die Frau sich wirklich bessern oder macht sie Hannah Schmielink nach Strich und Faden etwas vor? Grund genug hätte sie: Die Schulpsychologin aus Münster muss über Roddys Zukunft entscheiden – nachdem die ursprüngliche Gutachterin ermordet wurde.

Aber auch Roddys Pflegeeltern scheinen einiges zu verbergen. Setzen Frank und Britta Doppheide auf das Pflegegeld für den Kleinen, um ihren maroden Milchviehbetrieb über Wasser zu halten? Was wusste das Mordopfer? Und welche Rolle spielt die Altbäuerin, die ein düsteres Geheimnis mit ihrem verstorbenen Gatten verbindet?

Während ein Sturm über das Münsterland hereinbricht, will Hannah den Fall abschließen. Wenig später sitzt sie in der Falle: gemeinsam mit einem Mörder! Nur ihr Mann Jan, Kripo-Kommissar in Elternzeit, kann ihr jetzt noch helfen.

 

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Eine runde Sache in Altenberge

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(Foto: Dieter Klein, aus: WN vom 6.Oktober 2016): Danke!

Das Schwierigste war die Parkplatzsuche in Altenberge. Danach lief alles wie am Schnürchen mit meiner vermutlich letzten Lesung aus „Pilgerfahrt in den Tod“. Am Ende gab es „Ahs“ und „Ohs“ bei der kleinen Kostprobe aus dem neuen Band „Tödliche Familien“. Und die Buchhändlerin Frau Janning (rechts) outete sich als Hannah-Schmielink-Fan. Am langen Wochenende vor der Lesung hatte sie mal eben kurz Band 1 und 2 der Reihe „weggelesen“. Gemeinsam mit ihrer Mitstreiterin Frau Holtgrave versprach sie, kräftig für den Verkauf des neuen Bandes Werbung zu machen. Bald geht es los damit …

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Ein toller Abend bei den „Experten“ in Ahaus

Ein bisschen befangen war ich anfangs schon, denn es war eine Lesung aus „Pilgerfahrt in den Tod“ vor lauter Experten. Ein Großteil des Publikums gestern Abend in Ahaus war schon mehrmals auf „Pilgerreise“ in Israel gewesen. Aber schon bald konnte ich mich entspannen: die Zuhörer schwelgten mittels meines Krimis in Erinnerungen oder stellten sich innerlich auf eine im Oktober anstehende Reise ein. Ein toller Abend, perfekt vorbereitet von Josef Korthues vom Verein zur Förderung der Jugend- und Familienarbeit St. Josef e.V., Josef Boonk von der Sparkasse Westmünsterland und Barbara Pfeifer von der Buchhandlung Lesezeit. Ich habe zu danken.

Hier ein Bericht des Veranstalters:

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„Tödliche Familien“- Hannahs 5. Fall

So sieht das Cover aus …

Und auf der Rückseite kann man schon mal lesen, worum es gehen wird…

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Ahaus: Lesung für Pilgerreisende und andere

Die Sommerpause bei den Lesungen ist bald vorüber. Am 15. September geht es weiter mit „Pilgerfahrt in den Tod“ – in der Sparkasse Westmünsterland in Ahaus. Ich freue mich auf Pilgerreisende und andere Zuhörer.

Näheres hier:

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Hörbücher zu meinen Krimis?

Leider, leider: es gibt keine Hörbücher zu meinen Krimis. Aber: nach der Katholischen Blindenbücherei Bonn hat nun auch die Blindenbücherei für die nördlichen Bundesländer Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein Hörbücher von „Tod im Kloster-Internat“ und „Tod im Golddorf“  auf Daisy-CDs für blinde und sehbehinderte Menschen erstellt. Finde ich supertoll!!!

hier der Link zur Blindenbücherei

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Top-Plätze für meine Münsterland-Krimis

Rechtzeitig zur Urlaubs- und Ferienzeit liegen Hannah Schmielinks Fälle auf den Top-Plätzen der Münsterland-Krimi-Listen. Ich wünsche allen viel Vergnügen beim Lesen!

so z.B. bei bücher.de oder: e-books

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DuMont Bildatlas Münsterland empfiehlt meine Krimis

Jippie!!! Der neue DuMont Bildaltlas „Münsterland“ gibt den Reisenden Lesetipps, und meine Krimis werden in einem Atemzug genannt mit „Das Treffen in Telgte“ von Günter Grass. Ganz schön schmeichelhaft! 🙂 Speziell wird „Tod im Golddorf“ empfohlen. Dem kann ich nur beipflichten. Hannah Schmielinks Fall nahe der holländischen Grenze/Band Nr.3 verdient noch mehr Leser.

Hier der Lesetipp im Bildatlas „Münsterland“:

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Mit dem Fahrrad zur Lesung?

Endlich mal wieder eine Lesung in meiner Heimatstadt: am 7. Juni lese ich aus „Pilgerfahrt in den Tod“ bei „Kunst&Kreativ“ an der Osnabrücker Straße, Luftlinie 1 Kilometer von zu Hause entfernt. Da werde ich doch vermutlich erstmals mit dem Fahrrad zu einer Lesung „anreisen“. Beginn ist 20 Uhr. Wie ich gehört habe, soll es auch leckere Häppchen geben, und Fußball-EM ist auch noch nicht. Deswegen hoffe ich möglichst viele mir bekannte und unbekannte Rheinenser (gerne auch aus der Umgebung) dort zu treffen. Bis dahin …

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Fünf Sterne-Rezension aus Karlsruhe

Über Rezensionen von außerhalb des Münsterlandes freue ich mich immer ganz besonders. Diese hier kommt aus dem Süden Deutschlands, genauer gesagt von einer Buchhändlerin aus Karlsruhe. Kurz und knapp formuliert sie: „Super Buch“. Und gibt 5 Sterne.
Wenn man etwas nach unten scrollt, kann man hier nachlesen: und dazu noch eine 4-Sterne Rezension aus Lippstadt.

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Eine Lesung, bei der einfach alles stimmte

Ob es an dem stilvollen Ambiente im über 800 Jahre alten Dormitorium von Asbeck lag, das der örtliche Heimatverein in mühevoller Arbeit in einen wunderbaren Ort verwandelt hat? Oder an der perfekten Organisation der Kolpingsfamilie und der Büchereien von Legden und Asbeck? An dem Team im Hintergrund, das kleine Köstlichkeiten in Hülle und Fülle herbeitrug? Oder war der Termin an einem Freitag Abend einfach gut gewählt?
Jedenfalls gab das Publikum seine anfänglich spürbare Zurückhaltung (die in diesem Teil des Münsterlandes sprichwörtlich sein soll) bald auf und ließ sich zu einer „Pilgerfahrt“ nach Israel entführen. Muntere Gespräche in der Pause und beim Signieren folgten. Und so mancher Band mit Hannah Schmielinks Fällen verschwand vom Büchertisch der Buchhandlung Lesezeit aus Ahaus. Danke an alle Beteiligten. Es war klasse!

Hier Fotos und Bericht von Elvira Meisel-Kemper in der Münsterlandzeitung vom 21.3.16
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Lesung im Dormitorium Asbeck

 

Asbeck

Asbeck

 

Eine Lesung an historischer Stätte liegt demnächst an: Am 18.3. lese ich auf Einladung des Lesetreffs der Kolpingfamilie Legden im Dormitorium von Asbeck. Zwar befinde ich mich damit – wieder einmal – in einem Golddorf, aber lesen werde ich nicht aus „Tod im Golddorf“, sondern aus Hannah Schmielinks letztem Fall „Pilgerfahrt in den Tod“. Auch Nicht-Kolping-Mitglieder sind herzlich eingeladen. Beginn ist um 20 Uhr.

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Nächster Krimi endet am Haus Rüschhaus

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Auf Lesungen werde ich oft gefragt, ob meine Krimis völlig durchgeplant sind oder ob Figuren und Handlungsstränge sich während des Schreibens entwickeln. Es ist wohl eine Mischung aus beidem. Ganz und gar spontan habe ich mich allerdings entschieden, die letzte Szene meines neuen Krimis am Haus Rüschhaus bei Münster-Gievenbeck spielen zu lassen. Meine Hauptfigur Hannah Schmielink wohnt ja ganz in der Nähe, und da lag es nahe, das vom barocken Meisterarchitekten Schlaun erbaute und rund hundert Jahre später von Annette von Droste-Hülshoff über zwei Jahrzehnte bewohnte Kleinod einzubauen. Hannah muss dort Abstand gewinnen von den wieder einmal aufreibenden Geschehnissen ihres fünften Falls und trifft ganz überraschend jemanden, der für ihr weiteres Leben große Bedeutung haben wird. Ich hoffe, ich habe neugierig gemacht … auf den Krimi und Haus Rüschhaus!

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Zeit zum Schmökern!

Nasskaltes Wetter, grauer Himmel, Regen, Schneeschauer: Zeit zum Schmökern. An vielen Orten im Münsterland, in Deutschland und darüber hinaus (Hannah-Schmielink  hat z.B. einen Fan in Nordnorwegen) schlagen Menschen ihre Weihnachtsgeschenke auf und vertiefen sich in  Geschichten, die ich mir ausgedacht habe. Tolle Vorstellung!

Müssen wirklich einige meiner Krimis zu Weihnachten verschenkt worden sein. Die Münsterland-Krimi-Listen sind zur Zeit erfreulich für mich anzuschauen. Platz 1 für die „Pilgerfahrt“, Platz 2 für das „Kollegium“ und Platz 4 für das „Golddorf“ heute

z.B. bei dieser Liste von e.book

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Krimitag als Benefizveranstaltung für die Gewaltopferambulanz in Münster

2015_12_08- 021 - KopieEs begann böse. Sonst meide ich die B54, aber zur Rechtsmedizin in Münster versprach dieser Weg eine Menge Zeitersparnis. Freie Fahrt bis kurz vor Altenberge eine unendlich scheinende Schlange von roten Rücklichtern in der Dunkelheit aufleuchtete. Stau!

Warnlicht anmachen. Blaulicht von hinten! Ein schwerer Unfall. Vollsperrung der Straße. Die Minuten werden lang in einer solchen Situation. Ein Blick auf die Uhr. Niederschmetternd. Keine Chance mehr pünktlich zur Lesung in der Rechtsmedizin  anzukommen. Da blieb nur die Hoffnung, dass die 10 Kollegen das Programm umstellen würden, denn eigentlich sollte ich als erste dran sein. Bestimmt machten sie sich schon Sorgen, wo ich eigentlich blieb.

Gegen viertel vor sieben ging es endlich weiter. Gegen vier Minuten nach sieben fasste ich an die Klinke des aus dem „Tatort Münster“ bekannten Backsteinbaus: abgeschlossen. Durch die Fenster sah ich die Köpfe der Zuhörer und begann, gegen die Holztür zu klopfen. Eine freundliche Mitarbeiterin des Instituts erschien und schleuste mich zur Bühne. Ich war fix und fertig! Meinen Kollegen gaben erleichtert Entwarnung: ich bin erst nach der Pause dran.

Als mein Puls sich endlich beruhigt hatte, erlebte ich Jürgen Kehrer (Schöpfer der „Wilsberg“-Krimis) im Gespräch mit der Leiterin der Rechtsmedizin Frau Prof.Dr. Heidi Pfeiffer. Beeindruckend sympathisch und engagiert berichtete sie, dass sich jedes Jahr eine Reihe von Gewaltopfern im Institut untersuchen lassen (meistens Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind). Die Krankenkassen zahlen diese Leistung nicht, die Opfer können es in manchen Fällen nicht. Deswegen hat sie die „Gewaltopferambulanz“ gegründet. Unsere Veranstaltung „Corpus Delicti“ soll einen kleinen Beitrag zur Finanzierung leisten.

In der Pause konnten die Toxikologie, die Räume zur DNA-Bestimmung und der Sektionssaal besichtigt werden. Derweil verriet Frau Prof. Pfeiffer mir, dass die Tatort-Szenen mit Professor „Boerne“ niemals in der Rechtsmedizin gedreht wurden, sondern in der Pathologie, mittlerweile sogar im Studio. Dachte ich mir doch schon, dass das alles gar nicht echt ist.

Als ich mit meiner Lesung an der Reihe war (aus „Tod im Kloster-Internat – passend zur Örtlichkeit), neigte sich der Abend schon dem Ende zu. Frau Prof. Pfeiffer und ihre Mitarbeiter, 100 Besucher und eine Stammtisch-Gruppe von Krimiautoren waren äußerst zufrieden. Alles gut ausgegangen.

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Zuhörer aus weitem Umkreis im Dialogverlag

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Aus Legden, Ascheberg, Altenberge, Coesfeld, Münster und sogar aus Ostfriesland kamen die Zuhörer zu meiner ersten Lesung im Dialogverlag. Viele waren schon in Israel gewesen und freuten sich, mit der „Pilgerfahrt in den Tod“ Erinnerungen aufzufrischen. Die vielen Exemplare, die ich signieren musste, waren überwiegend als Geschenke gedacht: diese Reise-Erfahrungen will man eben teilen. Kann ich so gut verstehen …

Ein Artikel zur Lesung auf Kirchensite

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Lesung am prasselnden Kamin

Sehr behagliche Atmosphäre bei der Lesung in Metelen: Zuhörer und Autorin ließen es sich gut gehen in der ehemaligen Alt-Münsterländischen Gaststätte (heute die Altentagesstätte in Metelen) am mit feinsten Kacheln geschmückten Kamin, bei leckeren Getränken und Häppchen. Wiederholungsfähig!

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Krimitag am 8. Dezember: Lesung „plus“ in der Münsteraner Rechtsmedizin

Am 8. Dezember ist es wieder so weit: die Benefizlesung des Münsteraner Krimistammtischs findet in diesem Jahr zugunsten der Gewaltopferambulanz statt: Kurzlesungen (u.a. aus meinem „Tod im Kloster-Internat“), Krimirätsel und Musik – und dazu eine Führung durch die Örtlichkeit: die Münsteraner Rechtsmedizin (Wirkungsstätte von Professor Börne vom Tatort Münster).

Infos über die Mitwirkenden/Ort/Ticketverkauf hier:

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